Nach ein paar Galerienbesuchen ging es dann zur ersten gößeren Ausstellung in die
Secession.
Das Motto der Schau
The Death of the Audience klang vielversprechend, ebenso wie einige
der Künstler, unter anderem Ives Klein, Franziska & Lois Weinberger, Pierre Klossowski, Nicola L.,
David Medalla um nur ein paar zu nennen.
Leider hat die von
Pierre Bal-Blanc kuratierte Ausstellung meine Erwartungen überhaupt
nicht erfüllen können. Woran das lag kann ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen,
vielleicht an der unglaublich lieblosen Präsentation der Werke.
Ein weiterer Minuspunkt war die gerade stattfindende Performance, erinnerte an eine
Kindergartentheateraufführung allerdings ohne dem Charm der Kinder.
Wer sich diese Ausstelung anschauen möchte, kann sich
HIER informieren.
Weiter gings im Sauseschritt zur Kunsthalle. Dort scheint man diesmal auf Nummer sicher gehen zu wollen;
Das Porträt. Fotografie als Bühne nennt sich die neue Ausstellung, setzt auf bekannte Namen wie der
Untertitel
Von Robert Mapplethorpe bis Nan Goldin verrät.
Aber leider mögen auch hier keine Gefühle entstehen. Liegt wahrscheinlich an der Thematik selbst
und das man vieles einfach schon oft gesehen hat, wie z.B. die Fotos von
Bowie, Cohen, Waits von
Anton Corbijn
oder eben die von Mapplethorpe, Ruff, Ballen, Goldin.
Eine
Cindy Sherman oder einen
Helmut Newton habe ich allerdings vermisst. Zum Abschluß
noch die Info der
KUNSTHALLE
Alles in allem leider kein sehr befriedigender Museumsrundgang. Zum Glück hat der Abend dann doch noch einen
erfreulichen Ausklang genommem, das ist aber eine andere Geschichte.....