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Anonymer Benutzer
30.01.04 00:00
Hallo,



Zinnober / Tesco Organisation Abo Sonderaktion!


<a href="[www.zinnober.net"]; target="_blank">www.zinnober.net</a>

Solange der Vorrat reicht, bekommt jeder neue ZINNOBER Abonnent für 20 Euro, neben dem Abo über 4 Ausgaben (Erscheinungsweise 3 bis 4 x pro Jahr) eine CD aus dem Hause TESCO!! …und zwar stehen folgende Zwei der Sorte "besonders zeitlos" auf dem Menue:

1. BOYD RICE & FRIENDS "Music, Martinis and Misantrophy" (Tesco- Re-Release)

2. DEATH IN JUNE “Nada”

Was muss man dafür tun?

Ganz einfach: An zinnober-magazin@gmx.net eine Mail schreiben. Als Information benötigen wir natürlich a) die Adresse des neuen Abonnenten b) Ob ab Ausgabe 6 (nur noch wenige erhältlich) oder ab Ausgabe 7 (noch nicht erhältlich) Zinnober bezogen werden soll…und c) Welche CD ihr haben möchtet, "Nada" oder "Music Martinis and Misantrophy".



Ein paar Worte zu den beiden Alben, sollte man sie noch nicht kennen:

BOYD RICE & Friends "Music, Martinis And Misantrophy" (von 1989) Tesco-Distribution (www.tesco-germany.com)

Das Album hat in der Tat einen musikgeschichtlichen Rang und zwar wird es wohl als unübertroffen zynischstes Album der gesamten Pop Culture in die Geschichte eingehen. Beteiligt waren ein blutjunger Michael Moynihan (BLOOD AXIS), Douglas P. (DEATH IN JUNE), BOYD RICE, ROSE McDOWALL (STRAWBERRY SWITCHBLADE), Tony Wakeford (SOL INVICTUS) und ROBERT FERBRACHE (16 HORSEPOWER). Weder früher noch später wurde wieder ein solches All-Star Team zum gemeinsamen Musizieren zusammengetrommelt. Klassiker (vor allem textlich) reihen sich an Klassiker. Das Album ist seit Jahrzehnten eine tickende Zeitbombe, denn es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis man herausfindet, dass Amokläufer XY dieses Werk Sekunden vor dem großen Auftritt als letzte Motivation genutzt hat. Also liebe Fundamentalisten, nicht Satan, sondern „BOYD RICE made me do it!“. Das Album birgt ein paar Geheimnisse, die der „Aufdeckung“ lohnen, da es sich „eingeweiht“ nochmals ganz anders hört:
Der Titel bezieht sich auf ein Album von JACKIE GLEASON mit dem Titel "Music, Martinis and Memories". BOYD RICE ist großer Gleason Fan, kein Wunder hat doch dieser melancholische Bar-Jazz Pianist seinen LPs oft Rezepte zum Cocktail mixen beigelegt (absoluter Tipp). Eigenwillig adaptiert wird auch das britische Folkstück "Down In The Willow Garden" (BOYD RICE schätzt die Coverversion der EVERLY BROTHERS, welche sich das auf dem Album "Songs Our Daddy Thought us"), in dem BOYD RICE seinem Wunsch Ausdruck verleiht ROSE McDOWALL zu ermorden, während diese arglos im Hintergrund trällert.
"I’d Rather Be Your Enemy" nun, ist natürlich eine LEE HAZLEWOOD Coverversion ("Requiem For An Almost Lady").
"Shadows Of The Night“ besticht durch eine sogenannte Surfzither (ein obskures Instrument, was mehr an die Beach Boys als NON oder DEATH IN JUNE erinnert) und basiert auf einer Melodie des Gruselstreifens "Dark Shadows" von Dan Curtis.
Das Album behält auch nach über 10 Jahren seinen Spitzenplatz auf allen Neofolk-Einkaufslisten, denn auch das ewig aktuelle „People“ findet sich auf dem Album! Wichtig: Diese "Re-Invention" mit Hilfe von TESCO enthält bisher unveröffentlichte Bilder der Beteiligten aus der Aufnahmezeit, sowie ein Bonusstück!(DT)

- Im nächsten ZINNOBER dann ein sehr ausführliches BOYD RICE Interview!

DEATH IN JUNE : "Nada!" : CD (Digipack) : NER/Tesco : <a href="[www.tesco-germany.com"]; target="_blank">www.tesco-germany.com</a>

"Nada!" stellte 1984 so etwas wie einen Wendepunkt für DIJ dar, war es doch das erste Album ohne Tony Wakeford, das letzte mit Patrick O’Kill und das erste unter Mitwirkung eines gewissen Christ ‘93’, wie Mr. Bunting sich damals zu nennen pflegte. Der raue Postpunk der frühen 80er wurde hier durch eine Mischung aus Folk und Cold Wave ersetzt, wobei die elektronischen Stücke textlich wie musikalisch besonders gut den resignierten Zeitgeist festhalten. Die Neuauflage im schnieken Digipack enthält zusätzlich die Titel der "Born Again“-Maxi sowie die DIJ-Beiträge zum "From Torture To Conscience“-Sampler. Viel mehr gibt es nicht zu sagen, hier reiht sich ein Klassiker an den andern, und wer „Nada!“ noch nicht kennt, sollte sich sputen – eine musikalische Zeitreise zur Geburtsstunde eines Genres.

Andreas Diesel (unveröffentlichte Zinnober – Rezension)

Abschließend unser Dank an Tesco! (Bitte Katalog anfordern <a href="[www.tesco-germany.com"]; target="_blank">www.tesco-germany.com</a> und bestellen!)
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