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fauch
19.11.02 23:33
>spürt man da eine leicht tierfaschistoide Tendenz?

ja, man spürt es.....
fauch
19.11.02 23:35
sorry für den undeutschen satz reihe 5-6. ich bin schon müde.....
[scare]
19.11.02 23:43
liebe marie,

die zeit, in der tiergärten zur reinen belustigung des volkes exestierten sind seid jahrzehnten vorbei. sicher ,es gibt noch tiergärten, in denen der zustandeiniger gehege noch als katastrophal zu bezeichnen ist, daran wird sich vermutlich nie etwas ändern. hingegen unterstützen und förern so ziemlich alle grosstiergärten, von schönbrunn über den london zoo bis hin zum chinesischen nationalzoo alle programme, die die _gezielte aufzucht und wiederinstandsetzung der population von vom aussterben bedrohter tierarten_ wie zB tiger, schildkröten, wöfe, papageien usw. da jedoch auch in tiergärten kein geld vom himmel regnet, muss das auch alles finanziert werden, also verlangt mein eine machmal höhere, machmal niedrigere gebühr. das sich das gemeine volk ein bild dieser lebewesen machen kann. so mancher tierrechtler und umweltaktivist kam erst über einen zoobesuch überhaupt auf die idee, sich dafür einzusetzen. tiergärten bieten generell einen sicheren, gepflegten ort, an dem die zeilweise auch kranken oder aus zirkusen befreiten tiere wieder "aufgepeppelt " werden um später in einem auswilderungsprogramm in ihr natürliches umfeld entlassen zu werden. warum man das nicht bis kaum in der freien natur macht?

-fehlende medizinische ausüstung
-unkontrollierbare witterungsverhältnisse
-mangelnde übersicht (das zeigst du mir, ein verweistes steinadlerkücken in ihrem nest im felsen am leben zu erhalten)
- und leider die gefahr von wilderern, die sich generell nichts scheissen um mit den kadavern von tieren geld zu machen.

die programme funktionieren eigentlich recht gut und ich sehe keinen grund, das irgendwie ändern zu wollen. an dieser stelle eine passendes linux-zitat:

"never change a running system"

in diesem sinne gute nacht,

S.
[scare]
19.11.02 23:49
interessant, wie man in einer diskussion über ratten leute politisch in schubladen stecken kann. ich persönlich finde das eher als eine frechheit, mich als "tierfaschist" abstempeln lassen zu müssen, weil ich einer anderen meinung zum thema rattenhaltung habe. *aplaudiert*
avatar 19.11.02 23:55
[scare] schrieb:
>
> es gibt bewiesener maßen tiere, die von natur aus nur
> deshalb exestieren, damit sie gefressen werden.

So ein Schwachsinn, die Natur hat kein Bewußtsein, kann also auch keine Lebewesen als reine Futterlebewesen deklarieren. Und auch ein reines "Futterlebewesen", sei es noch so klein, muß sich von irgendwas ernähren.
Der Lebenssinn jedes Lebwesen ist Arterhaltung und Selbsterhaltung - und nicht gefressen zu werden.
fauch
20.11.02 08:03
*seufz* nichts, aber auch rein gar nichts kapiert.....

1) lies dir meinen letzten satz noch mal durch

3) rate mal, wie viele tiergärten das tatsächlich so toll machen

2) fahr mal in den lainzer tiergarten, dann verstehst du vielleicht was ich meine
fauch
20.11.02 08:39
eins bleibt noch zu sagen:

diese diskussion hat mich vor allem eins gelehrt: dankbarkeit gegenüber meinen eltern. danke, mama und papa, dass ihr mich nicht zu so einem engstirnigen, ignoranten, arroganten, konservativen spießer erzogen habt. danke !!!!

gut, das wars, ich werd auf kein posting mehr antworten weil es mir jetzt doch schon langsam zu blöd wird.
Anonymer Benutzer
20.11.02 09:44
sag nicht du warst auch findelkind, so wie ich, und wurdest auch von ratten aufgezogen? dann sind wir ja... *etwas zittern in der stimme* geschwister!
Anonymer Benutzer
20.11.02 09:55
Der Lainzer Tiergarten ist ganz anders aufgebaut als der Schönbrunner. Im Lainzer Tiergarten gibt es heimische Tiere, und dass man einen Tiger oder einen Elefanten zur gleichen Zeit mit ein paar afferln nicht einfach so in einem Park in Österreich rumrennen lassen kann, sollte dir eigentlich klar sein Fauch.
Und wenn du sagst Zoos bringen überhaupt nix zusammen was auswilderung und arterhaltung usw. betrifft, dann schlage ich dir vor dich einmal zu erkundigen bevor du deinen Mund aufreisst aus dem sowieso nur blödsinn rauskommt.
avatar 20.11.02 10:02
anstatt sich gegenseitig zu beleidigen, sollte man vielleicht wieder ein bisschen zum thema zurückkehren....

ursprünglich ging um ein paar ratten, die hilfe benötigen...
TRON
20.11.02 10:29
es kann jedem einzelnen egal sein was ich mit meinem geld oder meiner zeit anfange !!!!

ob ich mich für menschen, tiere oder beides einsetze - kann dir oder all jene die sich darüber aufregen schnurzegal sein.

was für eine überflüssige diskussion .... *kopfschüttel*
Anonymer Benutzer
20.11.02 11:09
ja mir ists eh schon schnurzegal, von mir aus gebt euer geld für ratten aus. ich muss mich jetzt sowieso um wichtigere dinge kümmern. baba
Amazonia
20.11.02 11:54
@TeDea:

also würd mich echtmal interessieren welches "Tierhaus" die Ratten auf die Strasse gesetzt hat?!
Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der ÖTV sowas macht.
(Hab übrigens mit dem ÖTV bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht).

Sollte ja eigentlich die Aufgabe des ÖTV sein (die bekommen ja auch die Spendengelder, Subventionen, ...etc.), dass die sich um solche Fälle kümmern!!!

Kanns vielleicht doch sein, dass da ein bissl (zu-?)viel unnötiges privates Angagement dahintersteckt und ihr die Viecherl genausogut beim ÖTV abgeben könntet und die Ratten vielleicht dort sogar in einem gemauerten Haus mit Heizung leben könnten???
Naitsirch
20.11.02 12:03
fauch schrieb:
>
> tiergärten sind dafür da, damit leute tieren in käfigen
> begaffen können und dadurch machen viele andere leute sehr
> viel geld dafür.

quatsch!

tiergärten sind dafür da, damit die tiere die menschen hinter dem gitter auslachen können, ihre exhibitionistischen triebe ausleben können (popo herzeigen, mit dem bimpfi spielen, ficken, ... ) und ab und an ein allzu zutrauliches menschenkind verspeisen können.
avatar 20.11.02 12:06
*lach*

Schau, wir arbeiten seit April 2002 mit den Tieren. Es geht nicht um den ÖTV sondern um die Arche Noah Graz.
Erst hat es geheissen, die Tiere müssen raus, weil der Raum für die Hunde gebraucht wird, in der Zeit wurden die Rattenkäfige in einem Aussenhundezwinger übereinandergestapelt, über den Zwinger wurden Plastikplanen gehängt und im Zwinger hatte es eine Temperatur von über 40!! Grad.

Kein Mensch hat sich um die Tiere gekümmert! Als wir zum ersten Mal die Käfige geputzt haben, hat sich die Einstreu von selbst kompostiert, wir haben tote Tiere herausgefangen, Männchen von den Weibchen getrennt, säugende Mütter umgesetzt, etc...

O-Ton der Tierheimleiterin:
"Die Tierärzte haben die Ratten nach Geschlechtern getrennt, aber wissens, die kennen sich da auch net so gut aus..es gibt ja keinen, der das mit den Ratten machen mag..."

Als die Tiere den heissen Sommer im Zwinger überstanden hatten, hiess es aufeinmal, es müssten alle weg.
Wenn wir sie nicht privat unterkriegen, dann würden sie eingeschläfert werden, bzw. frei gelassen!

Wir könnten die Tiere nicht alle privat unterbringen und so hat sich die Tierheimleitung an die Dame des privaten Tierheimes gewandt, die im übrigen auch den Rest der Tiere der Arche Noah betreut, die die im Tierheim nicht haben wollen oder für die kein Platz ist.
Dieser Dame wurde gesagt, dass das gesamte Futter für die Ratten bezahlt werden würde, sowie die tierärztliche Betreuung.
Bis heute hat die Arche Noah kein einziges Futterkorn bezahlt, keinen Arbeiter gestellt, oder Medikamente hergegeben!

Diese Dame hat sich dann wiederum hilfesuchend an uns gewendet, weil sie überfordert war.
Sie war es auch, die die Hütte mit ihrem Geld gebaut hat und mit ihrem Geld die Volieren gekauft hat!

In der Arche Noah rennt genug schief, teilweise gibt es nicht mal genügend Katzenfutter für die 250 Tiere.
Leider wird nichts gegen dieses Tiereheim unternommen, weil der Obmann sehr gut mit den Grazer Politikern steht.

Ich denke, wir können sehr gut beurteilen, was da läuft. Es gibt in der Arche Noah nur mehr illegale, ausländische Arbeiter, die die Sprache nicht verstehen, damit sie nichts ausplaudern können.
Freiwillige Arbeiter oder Jugendliche, die gerne helfen wollen werden abgewiesen, weil sie ja mit ihren Arbeitern nicht kommunizieren können!

Wenn wir dieses private Engagement nicht gehabt hätten, wäre der Grossteil der Tiere im eigenen Dreck erstickt...

Grüsse,
TeDea
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