*lach*
Schau, wir arbeiten seit April 2002 mit den Tieren. Es geht nicht um den ÖTV sondern um die Arche Noah Graz.
Erst hat es geheissen, die Tiere müssen raus, weil der Raum für die Hunde gebraucht wird, in der Zeit wurden die Rattenkäfige in einem Aussenhundezwinger übereinandergestapelt, über den Zwinger wurden Plastikplanen gehängt und im Zwinger hatte es eine Temperatur von über 40!! Grad.
Kein Mensch hat sich um die Tiere gekümmert! Als wir zum ersten Mal die Käfige geputzt haben, hat sich die Einstreu von selbst kompostiert, wir haben tote Tiere herausgefangen, Männchen von den Weibchen getrennt, säugende Mütter umgesetzt, etc...
O-Ton der Tierheimleiterin:
"Die Tierärzte haben die Ratten nach Geschlechtern getrennt, aber wissens, die kennen sich da auch net so gut aus..es gibt ja keinen, der das mit den Ratten machen mag..."
Als die Tiere den heissen Sommer im Zwinger überstanden hatten, hiess es aufeinmal, es müssten alle weg.
Wenn wir sie nicht privat unterkriegen, dann würden sie eingeschläfert werden, bzw. frei gelassen!
Wir könnten die Tiere nicht alle privat unterbringen und so hat sich die Tierheimleitung an die Dame des privaten Tierheimes gewandt, die im übrigen auch den Rest der Tiere der Arche Noah betreut, die die im Tierheim nicht haben wollen oder für die kein Platz ist.
Dieser Dame wurde gesagt, dass das gesamte Futter für die Ratten bezahlt werden würde, sowie die tierärztliche Betreuung.
Bis heute hat die Arche Noah kein einziges Futterkorn bezahlt, keinen Arbeiter gestellt, oder Medikamente hergegeben!
Diese Dame hat sich dann wiederum hilfesuchend an uns gewendet, weil sie überfordert war.
Sie war es auch, die die Hütte mit ihrem Geld gebaut hat und mit ihrem Geld die Volieren gekauft hat!
In der Arche Noah rennt genug schief, teilweise gibt es nicht mal genügend Katzenfutter für die 250 Tiere.
Leider wird nichts gegen dieses Tiereheim unternommen, weil der Obmann sehr gut mit den Grazer Politikern steht.
Ich denke, wir können sehr gut beurteilen, was da läuft. Es gibt in der Arche Noah nur mehr illegale, ausländische Arbeiter, die die Sprache nicht verstehen, damit sie nichts ausplaudern können.
Freiwillige Arbeiter oder Jugendliche, die gerne helfen wollen werden abgewiesen, weil sie ja mit ihren Arbeitern nicht kommunizieren können!
Wenn wir dieses private Engagement nicht gehabt hätten, wäre der Grossteil der Tiere im eigenen Dreck erstickt...
Grüsse,
TeDea