TeDea schrieb:
>
> Hallo,
>
> also ich muss mich da noch mal zu Wort melden *ggg*
>
> Erstens, ich bin, wie viele von euch wissen, schon jahrelang
> im Tierschutz tätig.
> Warum Tierschutz? Weil ich Menschen und Tiere kenne und Tiere
> für mich die besseren Menschen sind.
> Das ist ganz einfach....
daran ist nichts auszusetzen, im gegenteil :)
>
> Wie bereits richtig gesagt, ich kann nicht jedem Tier helfen,
> so versucht man eben, sich zu spezialisieren und ich
> spezialisiere mich seit Jahren auf Ratten.
> Was ist daran so schlimm?
im prinzip nichts.
>
> Eine staatliche Einrichtung, namens Tierheim, schiebt die
> Ratten ab, soll ich zusehen, wie sie verrecken?
das is in meinen augen ein geschmackloser vergleich (abschiebung is ja gerade so ein unaktuelles thema...)
> Wenn ihr einmal in die Augen der Tiere geschaut habt, die
> euch dankbar entgegenschauen, wenn sie etwas zu fressen
> bekommen, oder einen frischen Käfig, dann könnt ihr sie auch
> nicht mehr davor verschliessen.
bei hunden ja. bei katzen ja. aber bei ratten?
> Ich lebe seit Jahren mit Ratten und anderen Tieren, ich
> schätze die Ratte als eines der saubersten und sozialsten
> Haustiere überhaupt.
> Mein Hund ist im Vergleich zu den Ratten eine richtige
> Dreckstöle.
scheiss erziehung, selber schuld.
>
> Dass Ratten Krankheitsüberträger sind, gehört zu den
> Ammenmärchen des Mittelalters. Damals wurde auch behauptet,
> dass Ratten an sich die Pest übertragen würden. Fakt ist,
> dass die Pest durch den Pestfloh übertragen wurde, der auf
> allen Tieren gelebt hat. Grund für die Übertragung war die
> mangelnde Hygiene. Die Ratte war höchstens für die
> Verbreitung mitschuld, da sie sich auf Schiffen eingenistet
> haben und so von Kontinent zu Kontinent geschippert wurden.
> Fakt ist auch, dass der Pestfloh zur selben Zeit auch auf der
> Besatzung der Schiffe lebte.
und das ratten damals die allgegenwärtigste ntiere in den städten und dörfern waren und sich in kürzerster zeit zu tausenden vermehrten, da durch die zunehmenden schlechten verhältnissen in den städten es immer mehr "überlebensmöglichkeiten" gab. und in ländern wie zB indien ist pest noch allgegenwärtig und - siehe da - es gibt millionen von ratten.
>
> Ein weiteres Ammenmärchen ist, dass die freilebende
> Wanderratte in der Natür ein höheres Durchschnittsalter
> erreichen würde, als eine domestizierte Farbratte.
> Das Durchschnittsalter einer freilebenden Ratte beträgt 2
> Jahre. Selbiges gilt für eine domestizierte Farbratte.
ich kannte keine ratte, die älter als ein jahr wurde.
> Ich kann nicht die ganze Welt retten, das steht auch gar
> nicht in meinem Interesse, aber ich für mich habe
> entschieden, mich für den Tierschutz stark zu machen,
> insbesondere für Ratten, die nach wie vor als Ekeltiere
> gelten, nur weil sich keiner die Mühe macht, sich mit Ratten
> auseinanderzusetzen.
wozu auch? sind wir schon so weit, uns sorgen über das überleben und den fortbestand von einer der meistverbreitetsten säugetiere der erde sorgen zumachen, wenn der rest der welt vor die hunde geht?
> Wofür ich mich stark mache, sollte doch wohl meine Sorge
> sein. Es war nicht meine Absicht eine derartige Diskussion zu
> provozieren, sondern lediglich ein paar Tierfreunde
> wachzurütteln, die vielleicht helfen möchten. Es haben sich
> schon einige via Mail bei mir gemeldet und dafür bin cih
> wirklich sehr dankbar.
>
> Für alle, die glauben, ich hätte neben den Ratten kein Leben
> *ggg* ich kann euch beruhigen, das habe ich, aber Ratten sind
> eben zu einem Bestandteil in meinem Leben geworden, den ich
> mir nicht mehr wegdenken kann.
>
> Liebe Grüsse,
> Nicole samt ihren 43 Nasen
grüsse Scare, und seine 1jährige terrierhündin