> Die Armies/Marines scheißen sich an und ihre Finger zucken am
> Abzug wenn 2 von ihren Soldaten durch eine Bombe getötet
> werden.
> FEIGLINGE! Elendige Hunde! Wenn die so viele Verluste hätten
> wie die Leute die sie angreifen würden die schon längst rennen.
>hmm, also ich bin gegen diesen kreig, aber solchen argumenten kann ich gar nix abgewinnen. ich mein das ist halt ihr beruf. was sollen soldaten sonst tun. logo haben sie angst, selbst wenn der gegner schwach ist, vielleicht besonders dann, weils dann besonders idiotisch ist wenn man als einer der wenigen stirbt und die anderen 300000 leben weiter. und was heisst schon feiglinge? indem du den amerikanischen soldaten feigheit vorwifst zeigst du, dass du eine vorstellung von tapferkeit hast. was wäre denn die? was sollten sie deiner meinung nach tun?<
Was sie tun sollen? Vielleicht zwei mal überlegen bevor sie einfach das Feuer eröffnen. Aber eigentlich sind ja die Kommandeure schuld, die befohlen haben dass auf 500 Meter geschossen wird (wie man da treffen soll ist mir eh nicht klar).
Was die Feigheit betrifft: Ich nahm bezug auf den Jargon der Amerikaner (zumindest der Mehrheit davon) die ihr Land und besonders ihre Soldaten ja als so tapfer rühmen. ("home of the brave").
Tapferkeit ist schwer zu fassen denn die Grenze zwischen Tapferkeit und Dummheit ist oft unscharf und schwer zu ziehen. Auf jeden Fall ist es nicht tapfer/fair auf einen unterlegenen Gegner einzuprügeln. (siehe unten)
Tapfer ist es aber sicher wenn man einen wehrlosen gegen einen stärkeren verteidigt. Als tapfer zu bezeichnen sind sicher auch die Mitglieder des Widerstandes z.B. während der Herrschaft des Nationalsozialismus.
Ob diese Taten vielleicht mehr aus Verzweiflung begangen wurden, darüber lässt sich streiten. Aber man könnte ihre Entscheidungen auch als tapfer bezeichnen wenn sie aus Verzweiflung getroffen wurden.
Ich würde Tapferkeit weit gefasst so versuchen zu definitieren:
Freiwillig und aus Überzeugung etwas zu tun/einen Weg einzuschlagen und dabei zu wissen dass dies gefährlich ist bzw. es leichtere und angenehmere Handlungsalternativen gibt.
> Die sonnen sich im Glorienschein des (schnell) gewonnenn
> Krieges.
>worüber sollen sich soldaten denn sonst freuen?
ich bin auch froh dass der krieg schnell war. was wäre denn daran bessser gewesen wenn er lang gewesen wäre etwa wie der in vietnam.<
Natürlich wäre das menschlich gesehen nicht gut gewesen.
Aber vielleicht hätten die Amerikaner dann wenigstens mal schön langsam begriffen dass sie nicht einfach tun und lassen können was sie wollen und möglicherweise hätten sie sogar ihren "unbesiegbarkeits-Nimbus" verloren oder ein Irak-Trauma davongetragen. Dann hätten sie es sich beim nächsten Mal vielleicht zweimal überlegt bevor sie einen Krieg vom Zaun brechen.
> Was für Wunder! Die hochtechnisierteste und
> best-ausgerüstetste Armee der Welt kämpft gegen Zivilisten
> mit Kalaschnikows und durchsiebt zivile Autos sobald sie sich
> auf unter 500m nähern und fühlt sich toll weil sie gewonnen
> hat.
>na und? wiederum was ist ein fairer krieg bzw. wie kann man einen fairen krieg führen? das ist doch absurd. der krieg war falsch, aber doch nicht weil die einen oder anderen besser oder schlechter dafür gerüstet waren....<
Es ist doch auch unfair wenn ein zwei Meter muskelbepackter Lackl einen schmächtigen untrainierten Zwerg verprügelt, oder?
Tschuldige wenn etwas undeutlich ist, was Zitat ist und was nicht aber mein Eingabefenster ist nicht das selbe Format wie die Darstellung im Forum und somit würden es keinen Sinn machen überall links einen Pfeil zu machen da diese im Text irgendwo mitten im Satz wären. So ist es zumindest bei mir. ;)