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BekanntmachungHinweis bezüglich korrekter Benutzung des "antworten" Buttons09.05.13 18:22
07.05.03 23:14
War gerade ein Thema im Weltjournal.
Tschuldigung aber ich kann mich einfach nicht beherrschen.
Die Armies/Marines scheißen sich an und ihre Finger zucken am Abzug wenn 2 von ihren Soldaten durch eine Bombe getötet werden.
FEIGLINGE! Elendige Hunde! Wenn die so viele Verluste hätten wie die Leute die sie angreifen würden die schon längst rennen.

Die sonnen sich im Glorienschein des (schnell) gewonnenn Krieges.
Was für Wunder! Die hochtechnisierteste und best-ausgerüstetste Armee der Welt kämpft gegen Zivilisten mit Kalaschnikows und durchsiebt zivile Autos sobald sie sich auf unter 500m nähern und fühlt sich toll weil sie gewonnen hat. Und die Jugendlichen stehen Schlange im Rekrutierungsbüro der Army.

ARG!
[shout.of.joy]
07.05.03 23:21
new world order *würg*
07.05.03 23:30
Man sollte sich einmal eine etwas andere "New World Order" ausdenken.
Nur fehlt anderen halt die Macht um sie durchzusetzen.
08.05.03 00:20
"you're in the army now - oooohoooh you're in the army now" *sing*
08.05.03 00:26
Da kennt wer Bolland&Bolland *g*
08.05.03 09:10
Hmm, bin ich skeptisch ob es wirklich so glimpflich für die Ami's ausgegangen ist, wie nach jedem Krieg behauptet. Fragen wir uns mal, warum wurden in Vietnam im Endeffekt die Kampfhandlungen eingestellt? Weil die Öffentlichkeit "zinksargmässig" mitbekommen hat, das der böse Charly zurückschiesst und Ami nach Ami heim geschickt wurde. Also was tun in der Chefetage? Nixon hatte den Plan, wir lassen doch einfach die "Eingeborenen" sich die Köpfe einschlagen, ein Hallo an dieser Stelle auch an die 80er Taliban, und unterstützen diese mit Geld und Ausrüstung / Ausbildung. So ganz geklappt hat das im Irak nicht, in Afghanistan kein Problem, im Irak mussten also wieder die Ami's ran.
Nur schön das diesmal "eingebettete" Reporter den von dir beschriebenen sauberen Krieg beschrieben und mitgefiebert haben ("WIR (!!!!) werden gleich Feindkontakt haben ..."), und alles andere an Medien mal demonstrativ "eingeschüchtert" oder gleich getötet wurde. Tja, warum sollten die Ami's jetzt wirklich so ein Verhältnis von getöteten Menschen gehabt haben, ich glaub es nicht, ich schätze mal sie haben auch feiste Verluste hinnehmen müssen die in ein paar Jahrzehnten rauskommen werden, nimm aus dem veröffentlichten "Bodycount" die Zivilisten raus, und der Ami schaut nichtmehr ganz so toll aus der Bilanz imo. Aber was juckt das ganze Klagen und Lamentieren, der Krieg wurde direkt auf dem Rücken der Zivilisten ausgetragen, und wird das auch weiterhin, das ist Tradition seit dem 30jährigen Krieg.



ein
MatrixCrawler


P.S.: Unser David Bowie heisst Heinz Schenk! ;-)
Anonymer Benutzer
08.05.03 09:51
Vorador schrieb:
>

> Die Armies/Marines scheißen sich an und ihre Finger zucken am
> Abzug wenn 2 von ihren Soldaten durch eine Bombe getötet
> werden.
> FEIGLINGE! Elendige Hunde! Wenn die so viele Verluste hätten
> wie die Leute die sie angreifen würden die schon längst rennen.

hmm, also ich bin gegen diesen kreig, aber solchen argumenten kann ich gar nix abgewinnen. ich mein das ist halt ihr beruf. was sollen soldaten sonst tun. logo haben sie angst, selbst wenn der gegner schwach ist, vielleicht besonders dann, weils dann besonders idiotisch ist wenn man als einer der wenigen stirbt und die anderen 300000 leben weiter. und was heisst schon feiglinge? indem du den amerikanischen soldaten feigheit vorwifst zeigst du, dass du eine vorstellung von tapferkeit hast. was wäre denn die? was sollten sie deiner meinung nach tun?

>
> Die sonnen sich im Glorienschein des (schnell) gewonnenn
> Krieges.

worüber sollen sich soldaten denn sonst freuen?
ich bin auch froh dass der krieg schnell war. was wäre denn daran bessser gewesen wenn er lang gewesen wäre etwa wie der in vietnam.

> Was für Wunder! Die hochtechnisierteste und
> best-ausgerüstetste Armee der Welt kämpft gegen Zivilisten
> mit Kalaschnikows und durchsiebt zivile Autos sobald sie sich
> auf unter 500m nähern und fühlt sich toll weil sie gewonnen
> hat.

na und? wiederum was ist ein fairer krieg bzw. wie kann man einen fairen krieg führen? das ist doch absurd. der krieg war falsch, aber doch nicht weil die einen oder anderen besser oder schlechter dafür gerüstet waren....

> Und die Jugendlichen stehen Schlange im
> Rekrutierungsbüro der Army.

das ist immer so wenns der wirtschaft schlecht geht in USA. ist das dortige sozialsystem. ich finds nicht gut, aber der gang zur army ist viel weniger ein ausdruck von hurra-patriotismus als ausdruck der wirtschaftlichen situation. selbst wenn du zum österreichischen bundesheer als berufssoldat gehst sagst ja auch nicht " ich bin eine linke pazifistische wehrzersetzende zecke, nehmst ihr mich?" sondern du sagst halt "ich bin stolz auf mein vaterland brabbelblub..."
08.05.03 11:15
Die regulären Truppen der USA sind in ihrem Kampfwert geringer einzustufen als etwa die deutsche Bundeswehr. Das ist auch eine Folge der Freiwilligen-Armee, die natürlich vor allem für die wenig gebildete Unterschicht attraktiv ist. Das die Amerikaner zu Panik neigen und als Beruhigung mal ein volles Magazin warm entladen ist seit Vietnam bekannt. Daher haben die neuen Sturmgewehre M16A2 einen 3-Schuß Feuerbegrenzer. Für das abfeuern aller Patronen des 30_schuß Magazins muß also 10mal abgezogen werden.
Die Marines sind besser ausgebildet und haben daher im internationalen Vergleich ein besseres Ranking.
Bei dem 4-Tage Marsch von Nimwegen/Holland (4*40 km mit 10kg Rückengepäck, im Hochsommer) haben die Amis nicht eben geglänzt. Von dem damals 50-köpfigen österreichischen Kontingent ist nur ein Kamerad aus medizinischen Gründen ausgeschieden. Bei den Amis wurde rund 10% Ausfall gemeldet, beischlechteren Zeiten als etwa bei uns, den deutschen und den schweizer Kameraden. Zusätzlich haben die Amis auch gemogelt, indem sie während der kurzen Marschpausen einzelne müde Kämpfer gegen frisches Material ausgetauscht haben.
Bei einer gemeinsamen Übung von Marines und der theresianischen Militärakademie haben die Marines allerdings einen guten Eindruck gemacht. Auffällig war aber das eigentümliche Verständnis von "peace keeping", die Amerikaner fuhren mit Kampf- und Schützenpanzern dröhnend in eine Ortschaft ein und vermittelten dort eher den Eindruck von Besatzern. Das österreichische Verständnis derartiger Missionen ist eher diplomatisch-zurückhaltend, in den Vorbereitungskursen für Auslandseinsätze werden die kulturelle und historische Hintergründe des Einsatzgebietes intensiv vermittelt, einschließlich der örtlichen Gegebenheiten. Ich kenne einen älteren Unteroffizier, der englisch, französisch und arabisch nahezu perfekt beherrscht, möchte mal wissen, wieviel Prozent der Amis überhaupt eine Fremdsprache beherrschen.

Daß der jüngste Krieg den Amis sehr schnell Erfolg brachte ist primär auf den schlechten Zustand (Material und "Kampfgeist")zurückzuführen.
08.05.03 11:21
Korrektur des letzten Satzes es sollte natürlich lauten:
Daß der jüngste Krieg den Amis sehr schnell Erfolg brachte ist primär auf den schlechten Zustand (Material und "Kampfgeist") DER IRAKISCHEN ARMEE zurückzuführen. Im übrigen sind die Amerikanischen Verluste mit Sicherheit deutlich größer als offiziell angegeben.
Anonymer Benutzer
08.05.03 13:13
Tassilo schrieb:
>
> Auffällig war aber das
> eigentümliche Verständnis von "peace keeping", die Amerikaner
> fuhren mit Kampf- und Schützenpanzern dröhnend in eine
> Ortschaft ein und vermittelten dort eher den Eindruck von
> Besatzern. Das österreichische Verständnis derartiger
> Missionen ist eher diplomatisch-zurückhaltend, in den
> Vorbereitungskursen für Auslandseinsätze werden die
> kulturelle und historische Hintergründe des Einsatzgebietes
> intensiv vermittelt, einschließlich der örtlichen
> Gegebenheiten. Ich kenne einen älteren Unteroffizier, der
> englisch, französisch und arabisch nahezu perfekt beherrscht,
> möchte mal wissen, wieviel Prozent der Amis überhaupt eine
> Fremdsprache beherrschen.
>


der irak krieg war keine peace keeping mission...

die meisten sodaten sind ungebildet, punktum, wurscht bei welchem heer
sie sind. dein freund ist vielleicht die ausnahme, aber die bestätigen bekanntlich die regel. (und dass es im Ö-BH (vermutlich) prozentuell mehr arabisch sprechende gibt liegt an der jahrelangen Präsenz am Golan, tät ich mal annehmen).
ach ja und wegen der "kulturellen und historischen Hintergründe ": ist das der grund warum huntingtons "kampf der kulturen" so beliebt ist beim österreichs offizieren? ;O) --> im fernsehen gesehen
Anonymer Benutzer
08.05.03 13:26
>die meisten sodaten sind ungebildet, punktum, wurscht bei welchem heer

hmmm ... die meisten, die ich kenne (ganze 4 *g*) sind eigentlich recht gebildet :-)

aber in den usa scheint es - zumindest habe ich das im fernsehen gesehen, und der ferneseher lügt nicht, weil er unser freund ist :-) - wirklich so zu sein, das sich große teile der armee aus leuten zusammensetzen, die sonst mangels (aus)bildung keinen anderen job bekommen würden und somit durchs soziale netz fallen würden - für sie also sowas wie der letzte ausweg.

und die berichte meines arbeitskollegen, der 12 jahre beim bund war und häufig mit amis zusammenarbeiten mußte, decken diesen eindruck :-)
08.05.03 13:42
Huntington ist vor allem bei Dr. Rüdiger Stix von der Wehrpolitik (hinter der Urania) beliebt, der hat das Buch immer wieder für Plakate und Artikel herangezogen.

Soldaten sind keineswegs immer dumm und ungebildet, so berichtet zB Ernst Jünger über den Vormarsch der Deutschen nach Frankreich im 1. WK, daß die französischen Barbiere gerne auf französisch fluchten, während sie deutsche Soldaten rasierten, das gab sich bald als sie feststellen mußten, daß die Deutschen zu einem erheblichen Anteil französisch sprachen und verstanden. Bei den meisten Armeen ist die Offiziersausbildung heute akademisch oder zumindest auf Fachhochschul-Niveau.
Anonymer Benutzer
08.05.03 15:01
Mythdragon
08.05.03 16:01
tefen schrieb:
>
> Da kennt wer Bolland&Bolland *g*

Oder Status Quo
Mythdragon
08.05.03 16:04
Yossarian schrieb:

> brabbelblub..."

JA! Dem stimme ich uneingeschränkt zu.....
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