In verschiedenen Dynastien des alten Ägypten galt ein Mann als schön wenn er Fettpölsterchen vorweisen konnte- weil Zeichen für Reichtum und somit halt auch Garant für gesicherten Lebensunterhalt.
Im Barock galt es durchaus als Schönheitsideal wenn Mann sich übertrieben schminkte und Perücken trug- wär heute als tuntig oder schwul verschrien..
Und es gäbe noch x andere Beispiele aus den Geschichtsbüchern, was in verschiedenen Zeiten als "schön" betrachtet wurde, genauso wie es auch zu allen Zeiten Trendsetter, Fashion-victims und Leute, die sich ihre eigene Meinung bildeten gab. ( Ja, letztere hattens immer schwerer, sofern sie ned zu ersteren zählten )
Will sagen: Schönheitsideale und Trends sind wie Jahreszeiten, sie verändern sich und in der Regel wiederholen sie sich auch immer wieder in komplexen Abständen.. und jeder sollt doch für sich selbst entscheiden was für einen selbst passend und treffend ist. Und das schöne ist ja, egal wie extravagant dein eigener Stil anmuten mag, es wird immer auch andere Leute geben die dich ebenfalls als schön betrachten, oder sogar mehr als du selbst.
Und: Die optischen Erwartungen einer größeren Menge zu erfüllen aka schön sein ist auch kein unumstrittener Segen; man gerät dann auch schnell mal an Partner oder Rinnen die einen nach dem Kleines-Mädchen-will-ein-Pony-Prinzip behandeln.