BekanntmachungenLetzter Beitrag
BekanntmachungFreundesfunktion zur Zeit deaktiviert03.06.20 00:50
BekanntmachungHinweis bezüglich korrekter Benutzung des "antworten" Buttons09.05.13 18:22
25.12.14 17:54
Zitat
Aluna

Das ist tatsächlich ein diskutierter Ansatz. Hab leider vergessen welcher Psychologe/Philosoph das ins Spiel gebracht hat.
Kein einzelner, das waren wohl mehrere und die Diskussion ist auch nicht direkt neu.
Wie auch immer, ich bin eher dafür, dass das was man für andere tut nicht nur aus egoistischen Motiven tut.
EInfach weil mir der Gedanke besser gefällt.

Und auch bei deinem Beispiel könnte man argumentieren, dass die Mutter sich ja für ihr Kind opfert, dafür dass IHRE Gene weiterleben...
25.12.14 17:58
Zitat
Aluna
Liebe wäre ein gutes Konterbeispiel. Eine Mutter die sich in einer tödlichen Situation für ihr Kind opfert, handelt nicht im Eigeninteresse. Also es gibt solche Ausnahmen

Doch tut sie! Sie sogt für das Fortbestehen ihrer Gene.
25.12.14 18:06
Ich wusste das Genargument würde kommen :D
1. Würde die Mutter weiterleben, könnte sie ja neue Kinder zeugen, was so nicht mehr geht.
2. Tritt dieses Phänomen nicht nur bei leiblichen Eltern auf, und passiert auch unter Paaren, Geschwistern, anderen Menschen die sich eben sehr sehr nahe stehen.

Robert: Ja, sicher, ich mein irgendjemand hat damit mal angefangen, ja das ist sehr sehr lang her, und ich wusste mal wer ^^
25.12.14 18:13
Zitat
Aluna

2. Tritt dieses Phänomen nicht nur bei leiblichen Eltern auf, und passiert auch unter Paaren, Geschwistern, anderen Menschen die sich eben sehr sehr nahe stehen.
Die Frage ist aber, wie kann man das wirklich feststellen? Es gibt ja kaum Studien darüber wie viele Menschen sich aus welchen Gründen geopfert haben....
Da kann's ja z.B. auch wieder so sein, wie bei dem Feuerwehrmann der sich opfert wegen der Aussicht auf die große Anerkennung die ihm zuteil werden wird.
Und wenn er dann draufgeht sieht's so aus, als hätte er sich nur zugunsten anderer geopfert, obwohl das vllt. gar nicht in seinem Sinne war.
25.12.14 18:27
Is doch egal wieviele, ich will nur sagen dass nicht alles aus reinem Egoismus passiert
avatar 25.12.14 18:30
Zitat
Face-of-Secrets
Ich frage mich, wie ich Kontakte knüpften kann, trotz des dunklen Aussehens, Autismus und meinem psychischen Problemen. Mit meiner aufdringlichen "Stalking" Vergangenheit weiß ich nicht, ob ich aus diesem Fehlern lernen kann.

Ich muss sagen, immer wenn ich daran denken muss, ich sei ein "kranker Stalker" ist bei mir nur noch "tote Hose"...
Da bekam ich solche Schuldgefühle, das ich sogar eine Polizistin kennenlernen wollte, damit ich sie auch noch nachstelle.

War so verzweifelt, dass ich betrunken in eine Polizeiinpektion kam, um meine Probleme reden wollte, bevor ich in die Nervenklinik kam...


Das war übrigens der eigentliche Inhalt des Themas, bevor es zu philosophisch, hypothetisch und theoretisch geworden ist - für die, die erst später eingeschaltet haben sollten.
25.12.14 18:32
Zitat
Aluna
Is doch egal wieviele, ich will nur sagen dass nicht alles aus reinem Egoismus passiert
Ich stell mir eben die Frage, ob du damit recht hast.
Ich wäre auch dafür, einfach weil der Gedanke, dass in Wirklichkeit alles was die Menschen für andere tun eigentlich für sich selbst tun nicht sehr erquicklich ist, aber ich halte es durchaus für möglich um nicht zu sagen wahrscheinlich, dass es so ist.
avatar 25.12.14 19:07
Es ist doch wirklich völlig irrelevant, aus welchen Motiven heraus Leben gerettet, Geld gespendet etc. wird. Hauptsache es wird was getan! Völlig sinnlos diese/deine Überlegungen!

“War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength.” ― George Orwell, 1984
25.12.14 19:20
Seh ich auch so Seraphina, wir sind zu dem Thema auch nur gekommen, weil die Frage aufgetaucht ist, ob das "für sich selber tun", um das es vorher ging, auf alles ummünzbar ist. Wie ich schon sagte, finde ich nicht, dass alles aus reinem Egoismus passiert, gerade bei den von dir erwähnten Themen ist es mir auch egal, bin auch froh wenn mal was passiert.

Arno, ist doch egal was der OT war xD Der Thread war eigentlich längst beendet bis Torka ihn wieder ausgegraben hat. Bei guten Unterhaltungen stellt man am Ende immer fest, dass man inzwischen über 10 andere Themen komplett woanders gelandet ist :P
25.12.14 19:31
Zitat
Seraphina
Es ist doch wirklich völlig irrelevant, aus welchen Motiven heraus Leben gerettet, Geld gespendet etc. wird. Hauptsache es wird was getan! Völlig sinnlos diese/deine Überlegungen!
Auch nicht sooo viel sinnloser als die Frage für wen man gut aussehen will. Eher für sich selbst oder doch für die anderen? Oder für die anderen obwohl's eigentlich um einen selbst geht?
Sowohl das eine ist richtig als auch das andere. Ist in diesem Fall nur eine Frage der Sichtweise und wie weit man sehen will.
Und eigentlich ziemlich sinnlos darüber zu diskutieren...;)

(Ich geb dir allerdings recht, dass es nicht so wichtig ist warum man gutes tut, solange man es tut.)
avatar 28.12.14 08:52
Zitat
Aluna
Der Thread war eigentlich längst beendet bis Torka ihn wieder ausgegraben hat.

Es gibt Themen, die sind so zeitlos, daß sie eigentlich nie beendet sind. ;-)
avatar 28.12.14 12:00
Deswegen befindet sich diese Diskussion auch richtigerweise
in der Kategorie "Tratsch" ;)
Eigentlich ist doch jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad egoistisch.
Und jeder Mensch belügt sich selbst. Auf diese Weise kommt man in
dieser Gesellschaft halbwegs zurecht.

Ick wundre mir üba janüscht mehr ;)
avatar 29.12.14 08:36
Zitat
uwi1976
Und jeder Mensch belügt sich selbst. Auf diese Weise kommt man in
dieser Gesellschaft halbwegs zurecht.


Vernunftsresistenz für Fortgeschrittene.... *lol* Wozu noch ins Kabarett gehen, wenn´s doch gothic.at gibt.... ;)

Indem man sich selbst (und somit auch anderen) etwas vormacht erleichtert man nicht sein Leben, sondern im Gegenteil,
verkompliziert und erschwert es unnötigerweise nur noch mehr…

“War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength.” ― George Orwell, 1984
29.12.14 09:36
Zitat
Seraphina
Indem man sich selbst (und somit auch anderen) etwas vormacht erleichtert man nicht sein Leben, sondern im Gegenteil,
verkompliziert und erschwert es unnötigerweise nur noch mehr…

Aber man macht es angenehmer :P - zumindest vorübergehend ;)
avatar 29.12.14 12:18
Scheinbar angenehmer.... ;P
Wer zur Erkenntnis gelangt ist, sich also bewusst ist, dass man sich was vormacht, kann/wird sich ja dann auch vorübergehend nichts vormachen. Das wäre ja dann schon ein sehr paradoxes Verhalten... ;)

“War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength.” ― George Orwell, 1984
Es tut uns leid, aber in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um Dich einzuloggen