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01.03.13 21:32
Zitat
Ich nicht
Zwangsarbeit ist falsch.
Fertig.

ja natürlich, so einfach ist das alles...
06.05.13 10:58
Zitat
mort
Zitat
Dunkelelb
Die beste Reform zu Beginn wäre aber den Verteidigungsminister auszutauschen.

du meinst den ersten verteidigungsminister seit jahrzehnten, der zumindest halbwegs konsequent gegen den braunen mief in den kasernen (ulrichsberg, kameradschaftsbund, wkr-ball, etc.) vorgegangen ist? in welche richtung würde so eine re-form wohl gehen..?

€ 0,02

Aus gegebenen Anlass war es mir ein bedürfnis dieses posting wieder auszugraben:
[derstandard.at]

Womit bewiesen wäre, dass es sehr wohl möglich ist, die Aufgabe als Chef des Bundesheeres auch mit inhaltlichen Interesse auszuüben und trotzdem klare Zeichen gegen vorgestriges Gedankengut zu setzen!
Dafür dass dieser Hr. Klug eigentlich nur eine Notlösung bis zur nächsten Wahl ist hinterlässt er mMn bis dato einen ganz passablen Eindruck...
avatar 06.05.13 14:18
das mit der Mahnwache ist ja bitte genial! Hut ab, eine total coole Lösung! hahaha! super! wirklich toll!
avatar 09.05.13 02:31
Nichtsdestotrotz finde ich es äußerst fragwürdig, dass anstatt des Totengedenkens nun ein "Fest der Freude" begangen wurde. Natürlich ist es erfreulich, dass der Schreckensherrschaft ein Ende bereitet wurde, aber man soll doch nicht so tun als wäre für Österreich nach der Kapitulation der Wehrmacht eine Zeit der Glückseligkeit angebrochen! Ich brauche nur an die Erzählungen aus meiner Verwandtschaft zu denken - die einen lebten in Angst und Schrecken unter den Russen und mussten ständig fürchten, misshandelt oder vergewaltigt zu werden, die anderen wurden aus ihrer böhmischen Heimat vertrieben und all ihrer Besitztümer beraubt! In Anbetracht dessen wurde wohl eher der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben, wie man so schön sagt.

Dieser Tag sollte nichts anderes als ein Tag des stillen Gedenkens und der Vergebung sein. Und zwar sollte nicht nur der Juden und anderer verfolgter Minderheiten gedacht werden, sondern auch der bedauernswerten jungen Männer, die mitunter nichts mit der kranken Ideologie des NS am Hut hatten, sondern einfach keine andere Wahl hatten als an der Front als Kanonenfutter zerfetzt zu werden. Eine Bekannte von mir ist immer noch voller Kummer über den Verlust ihres Bruders...
Dass man der Hauptverantwortlichen des Krieges, der maßgeblich an der Kriegsführung Beteiligten nicht in dieser Weise gedenken soll, versteht sich ja wohl von selbst. Aber aller anderen, die gezwungenermaßen in den Krieg ziehen mussten, sehr wohl! Unglücklicherweise herrscht aber nach wie vor ein reines Schwarz-Weiß-Denken, und so wird jeder, der während des Krieges auf Seiten der Wehrmacht gekämpft hat, als böser Nazi dargestellt - und genau das regt mich so auf. :(

Wie auch immer - jedenfalls sollte Herr Klug sich nun auf seine prioritäre Aufgabe konzentrieren: Das Bundesheer so zu reformieren, dass die jungen Männer nicht Kaffeekochen als Hauptbeschäftigung haben, sondern dass sie auf die Verteidigung unseres Landes vorbereitet werden, so diese einmal nötig sein sollte. Denn wir können niemals davon ausgehen, dass Frieden ewig währt - leider.
avatar 09.05.13 12:18
Zitat
Hayagitsune
Dieser Tag sollte nichts anderes als ein Tag des stillen Gedenkens und der Vergebung sein. Und zwar sollte nicht nur der Juden und anderer verfolgter Minderheiten gedacht werden, sondern auch der bedauernswerten jungen Männer, die mitunter nichts mit der kranken Ideologie des NS am Hut hatten, sondern einfach keine andere Wahl hatten als an der Front als Kanonenfutter zerfetzt zu werden. Eine Bekannte von mir ist immer noch voller Kummer über den Verlust ihres Bruders... .

Diese Form des Gedenkens würden aber wohl viele als Gleichsetzung von KZ-Opfern mit Soldatenopfern empfinden, immerhin hatte ein Wehrmachtssoldat wesentlich größere Chancen sich durch Flucht, also Desertion, dem NS-Wahnsinn zu entziehen...

“War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength.” ― George Orwell, 1984
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