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25.08.09 10:05
Wie sieht es denn mit eurem Umweltbewußtsein bei Fisch aus?
Fisch wird ja immer propagiert als sehr gesund.
Im Kühlregal findet man zu 90% Produkte von Iglo aus allen Weltmeeren. Ein ganz geringer Anteil davon aus Aquakulturen und davon keine einzige in Österreich sogar bei Forelle und Zander obwohl es dafür einige Zuchtbetriebe in Österreich gibt.
Zusammengefasst findet man keinen einzigen Fisch im Tiefkühlregal der aus Österreich stammt. Bei Meeresfischen ist das auch schwer möglich aber zumindest bei Süßwasserfischen bestünde die Möglichkeit.

Also wenn man sich umweltbewusst und gesund von Fisch ernähren will, muß man schon ziemlich suchen und billig ist das dann nicht mehr, falls man Biofisch aus Österreich finden sollte, den es nur bei ein paar Fischhändlern oder auf einigen Märkten gibt mit Ständen wo Biofische angeboten werden.

Die guten Fische aus Österreichs Seen und Flüsse kommen hauptsächlich in die Gastronomie und Spitzengastronomie wo man dann 13 Euro nach oben hin offen auslegen darf um so etwas geniessen zu dürfen.

Leider ging das Marketing in den letzten 20 Jahren nur in die Richtung Meeresfisch und viele Leute glauben Meeresfisch ist das höchste der Gefühle.

In Österreich gäbe es einige Fische die man auch in Supermärkten tiefgekühlt anbieten könnte. z.b. Forelle, Karpfen, Zander, Saibling, Wels

Ich verzichte gänzlich auf Meeresfisch und Fischen aus Aquakulturen die um die halbe Welt transportiert werden und aus fragwürdigen Betrieben kommen, ausser im Urlaub in Griechenland und leiste mir hin und wieder einen guten einheimischen Fisch sofern er wo angeboten wird.
Anonymer Benutzer
25.08.09 10:50
Zitat
Dunklunar

Also wenn man sich umweltbewusst und gesund von Fisch ernähren will, muß man schon ziemlich suchen und billig ist das dann nicht mehr, falls man Biofisch aus Österreich finden sollte, den es nur bei ein paar Fischhändlern oder auf einigen Märkten gibt mit Ständen wo Biofische angeboten werden.

U.a. Fisch essen ist schon alleine moralisch falsch. Bio hin oder her.

"Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr." (Franz Kafka, Beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium)
25.08.09 11:10
Zitat
Goldmund
Zitat
Dunklunar

Also wenn man sich umweltbewusst und gesund von Fisch ernähren will, muß man schon ziemlich suchen und billig ist das dann nicht mehr, falls man Biofisch aus Österreich finden sollte, den es nur bei ein paar Fischhändlern oder auf einigen Märkten gibt mit Ständen wo Biofische angeboten werden.

U.a. Fisch essen ist schon alleine moralisch falsch. Bio hin oder her.

"Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr." (Franz Kafka, Beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium)

Mach doch bitte einen eigenen Vegetarier/Veganer Beitrag auf und stör hier bitte nicht. Das Thema ist ein anderes.
Anonymer Benutzer
25.08.09 11:22
Die Themen sind in sich greifend.
avatar 25.08.09 13:04
der arme nietzsche muss wohl immer herhalten, oder?
lesen beleidigt niemandes intelligenz - und es muss in dem fall nicht einmal der originaltext sein - wikipedia sei dank, könnte man/frau dem üblichen fehlverständnis NICHT aufsitzen ...

"Mit dem Stichwort „Gott ist tot“ wird oft die Vorstellung verbunden, dass Nietzsche den Tod Gottes beschworen oder herbeigewünscht habe. Tatsächlich trifft dies nur in einem gewissen Sinne zu. Nietzsche verstand sich hier vielmehr als Beobachter. Er analysierte seine Zeit, vor allem die seiner Auffassung nach inzwischen marode gewordene (christliche) Moral. Nietzsche war zudem nicht der Erste, der die Frage nach dem „Tod Gottes“ stellte. Hegel äußerte diesen Gedanken bereits 1802 und sprach von dem „unendlichen Schmerz“ als einem Gefühl, „worauf die Religion der neuen Zeit beruht - das Gefühl: Gott selbst ist tot“.

Die bedeutendste und meistbeachtete Stelle zu diesem Thema ist der Aphorismus 125 aus der Fröhlichen Wissenschaft mit dem Titel „Der tolle Mensch“. Der stilistisch dichte Aphorismus enthält Anspielungen auf klassische Werke der Philosophie und Tragödie. Dieser Text lässt den Tod Gottes als bedrohliches Ereignis erscheinen. Dem Sprecher darin graut vor der Schreckensvision, dass die zivilisierte Welt ihr bisheriges geistiges Fundament weitgehend zerstört hat: „Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? […] Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?" [quelle: [de.wikipedia.org] stand: 25. august 2009]
avatar 25.08.09 15:15
Zitat
mrs.pinkeyes
der arme nietzsche muss wohl immer herhalten, oder?
lesen beleidigt niemandes intelligenz - und es muss in dem fall nicht einmal der originaltext sein - wikipedia sei dank, könnte man/frau dem üblichen fehlverständnis NICHT aufsitzen ...

"Mit dem Stichwort „Gott ist tot“ wird oft die Vorstellung verbunden, dass Nietzsche den Tod Gottes beschworen oder herbeigewünscht habe. Tatsächlich trifft dies nur in einem gewissen Sinne zu. Nietzsche verstand sich hier vielmehr als Beobachter. Er analysierte seine Zeit, vor allem die seiner Auffassung nach inzwischen marode gewordene (christliche) Moral. Nietzsche war zudem nicht der Erste, der die Frage nach dem „Tod Gottes“ stellte. Hegel äußerte diesen Gedanken bereits 1802 und sprach von dem „unendlichen Schmerz“ als einem Gefühl, „worauf die Religion der neuen Zeit beruht - das Gefühl: Gott selbst ist tot“.

Die bedeutendste und meistbeachtete Stelle zu diesem Thema ist der Aphorismus 125 aus der Fröhlichen Wissenschaft mit dem Titel „Der tolle Mensch“.


Zu Beginn im "Zarathustra" kommt dieses Motiv auch vor, man kann es dort allerdings durchaus als anti-metaphysische Aussage und Religionskritik betrachten.

In diesem Sinne kommt es auch dem allgemein verbreiteten Verständnis viel näher, das sich damit durchaus auf diese Zarathustra-stellen berufen kann.

Allerdings kann man dem auch wieder entgegenhalten, dass der Zarathustra ein sehr vielschichtiges Werk ist, aus dem zwar wunderbare Zitate extrahierbar sind, allerdings um den Preis den doppelten Boden und die Mehrdeutigkeit des Textes komplett zu ignorieren!
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