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avatar 25.08.05 11:27
Mittwoch 24. August 2005, 17:31 Uhr

Forscher: Arktischer Ozean in 100 Jahren im Sommer eisfrei

Washington (dpa) - Nach mehr als einer Million Jahren droht der arktische Ozean in spätestens 100 Jahren erstmals im Sommer wieder eisfrei zu sein. Die Eisschmelze in der Nordpolarregion beschleunige sich, warnt eine Gruppe von US-Forschern. Dabei sei kein natürlicher Prozess zu erkennen, der dieser Entwicklung Einhalt gebieten könnte, heißt es in ihrem von der Amerikanischen Geophysikalischen Union veröffentlichten Bericht («Eos», Bd. 86, S. 312).

«Wir sehen das Eis bereits heute schmelzen und erwarten, dass es in Zukunft dramatisch stärker abtauen wird», sagte der Vorsitzende des wissenschaftlichen Arktis-Komitees der US-Wissenschaftsstiftung NSF, Jonathan Overpeck von der Universität von Arizona. Das Komitee hatte das bisherige Wissen über das System Arktis zusammengetragen und das Zusammenwirken seiner verschiedenen Komponenten analysiert. Das Tauwetter wird sich demnach selbst verstärken. So absorbiere etwa der dunkle Ozean immer mehr Sonnenlicht, wenn seine reflektierende Eisdecke schrumpfe, und heize sich so immer schneller auf.

Abgesehen vom Land- und Meereseis werde auch der ständig gefrorene Boden der Nordpolarregion auftauen, so dass in manchen Regionen das Bodeneis sogar auf Dauer verschwinden werde. Dadurch könnten Jahrtausende lang im gefrorenen Boden gespeicherte Klimagase entweichen und den menschengemachten Klimawandel abermals beschleunigen. Die zunehmende Eisschmelze werde schließlich zu einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels führen und mit den Küstenregionen den Lebensraum unzähliger Menschen überfluten.

Nach zahlreichen Klimaforschern hatte auch der Arktische Rat Ende vergangenen Jahres vor der Eisschmelze in der Nordpolregion gewarnt. Ihm zufolge ist das arktische Eis in den vergangenen 30 Jahren bereits um etwa ein Sechstel geschrumpft. Der Rat erwartet einen Temperaturanstieg von vier bis sieben Grad Celsius in der Region, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht drastisch reduziert wird. Die Temperatur steige in der Arktis bis zu drei Mal so schnell wie auf dem restlichen Planeten, warnte ein entsprechender Bericht. Bis zum Ende des Jahrhunderts würde demnach kein Eis mehr den Nordpol bedecken und der Meeresspiegel weltweit um einen Meter steigen.
avatar 25.08.05 11:34
avatar 25.08.05 12:31
nonina schrieb:
>
> ... und dann kommt die (grosse) flut! :-(

...wird eh langsam zeit ;)
25.08.05 12:34
ein grund warum man sich gut ueberlegen solt kinder zu bekommen. will man das seinen enkeln und urenkeln zumuten?
...
Anonymer Benutzer
25.08.05 12:54
kinder könnte man schon in die welt setzen, jene aber keine mehr ... find ich
25.08.05 12:56
naja, aber das muessen sie wiederum selbst entscheiden ....
25.08.05 14:06
Stranger schrieb:
>
> Forscher: Arktischer Ozean in 100 Jahren im Sommer eisfrei

dann hat es sich auf lange sicht doch endlich gelohnt, beim jedem urlab am strand ins meer zu urinieren! juhuuuuh!
25.08.05 14:06
Stranger schrieb:
>
> Forscher: Arktischer Ozean in 100 Jahren im Sommer eisfrei

dann hat es sich auf lange sicht doch endlich gelohnt, beim jedem urlaub am strand ins meer zu urinieren! juhuuuuh!
avatar 25.08.05 14:26
avatar 25.08.05 14:41
> ja, die weld steht auf dem kopf....

verkehrt geschweisst? ;)
avatar 25.08.05 14:43
wenn du so oft pisst wie du postest vielleicht schon in 20 jahren... ;)
Anonymer Benutzer
25.08.05 15:36
Die Erde hat sich schon immer verändert. Es ist noch nicht so lange her, da wanderte ein riesiger Kontinent zum Südpol und alles starb an seiner Oberfläche. Es liegt an den Lebewesen, sich anzupassen. Günstig wäre es beispielsweise, die von potentiellen Überschwemmungen betroffenen Gebiete rechtzeitig zu evakuieren. Zwar geht ziemlich viel Land dadurch verloren, das Klima wird sich sehr wandeln, aber dafür kommt neues Land am Südpol zum Vorschein.
Was besseres kann der Menschheit nicht passieren, als dass ihre Welt "untergeht". Dann kapieren sie vielleicht, dass Wachstum nicht auf Ausbeutung natürlicher Ressourcen basieren darf. Die neuen Menschen MÜSSEN dann umdenken.
Zudem, alles Spekulation.
avatar 25.08.05 16:20
Interrupt schrieb:
>
> Die Erde hat sich schon immer verändert. Es ist noch
> nicht so lange her, da wanderte ein riesiger Kontinent zum
> Südpol und alles starb an seiner Oberfläche. Es liegt an den
> Lebewesen, sich anzupassen. Günstig wäre es beispielsweise,
> die von potentiellen Überschwemmungen betroffenen Gebiete
> rechtzeitig zu evakuieren. Zwar geht ziemlich viel Land
> dadurch verloren, das Klima wird sich sehr wandeln, aber
> dafür kommt neues Land am Südpol zum Vorschein.
> Was besseres kann der Menschheit nicht passieren, als dass
> ihre Welt "untergeht". Dann kapieren sie vielleicht, dass
> Wachstum nicht auf Ausbeutung natürlicher Ressourcen basieren
> darf. Die neuen Menschen MÜSSEN dann umdenken.

*zustimm*
*anwaterworlddenk*

> Zudem, alles Spekulation.

kann es mir schon vorstellen. sogar "unsere" gletscher verlieren immer mehr an masse... el ninjo oder wer auch immer wird auch weiters dazu beitragen...
avatar 25.08.05 17:16

hm....
das wird eine teure arbeit das ganze wieder aufzubekommen...
Isis
25.08.05 17:25
Ist doch alles kein Problem.

Das Klima wird sich doch einfach nur verlagern. So kalt wie es bei uns mittlerweile schon im August ist, lässt das doch nur die Hoffnung übrig, dass es statt dem Nordpol hald bei uns zu massiver Eisbildung kommt.

Vielleicht sollte man auch einfach nur Greenpeace mit Osama verkuppeln, dann könnte man die Anschläge sinnvollerweise dafür nutzen die USA zum Beispiel endlich mal dazu zwingen, dass Kyoto Abkommen zu unterschreiben und dann einzuhalten.

Prinzipiell finde ich das alles, von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet, irre komisch:

Die Menschheit arbeitet verbissen daran, älter zu werden und ihre Lebenserwartung raufzuschrauben, andererseits genauso fieberhaft daran, den einzigen Platz, an dem sie existieren kann, zu zerstören.

Alternative: Als Bakterium wiedergeboren zu werden...ich glaub die haben noch die besten Überlebenschancen und der Intelligenzunterschied zu Menschen ist auch nicht so groß..
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