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BekanntmachungHinweis bezüglich korrekter Benutzung des "antworten" Buttons09.05.13 18:22
avatar 19.08.05 20:53
per "animal spirit" newsletter hab ich heute folgendes erhalten..


In den französischen Übersee-Territorien (zB. Guadeloupe, Martinique, La
Réunion, Französisch Polinesien, etc.) wurde von der Fondation Brigitte
Bardot eine besondere Grausamkeit entdeckt: Hunde werden als lebende Köder
für Haie verwendet und dazu an der Nase aufgespießt und an der Leine ins
Wasser geschmissen! Das sind derart entsetzliche Tierquälereien, daß solche
Leute, die dazu fähig sind, nicht mehr als Menschen bezeichnet werden
können. Bitte unterzeichnen Sie die Petition bzw. schicken Sie Protest-mails
an die zuständigen Tourismus-Stellen (siehe unten).

Auf der Insel La Réunion besteht die lokale Un-Sitte, daß Haie mit Hunden
als lebende Köder gefischt werden. Laut homepage von Brigitte Bardot
(<a href="[www.fondationbrigittebardot.fr]; target="_blank">[www.fondationbrigittebardot.fr]; ist
letzten September ein Hund weggelaufen und dann zu seinem Besitzer in einem
sehr schlimmen Zustand zurückgekommen. Er hatte einen Haken direkt in seiner
Nase stecken. Der Besitzer hat den armen Hund zum nächsten Tierspital
gebracht, um ihn gesund pflegen zu lassen. Vor dem Entfernen des Hakens hat
der Tierarzt einen Bruch des unteren Kiefers festgestellt. Es gab keinen
Zweifel daran, daß das Tier als Köder für die Großfischerei bestimmt war. Es
ist also tatsächlich eine allgemeiner Brauch auf dieser Insel. Im Jahr 2000
wurde ein Spaziergänger auf das Heulen aus dem Kofferraum eines Autos
aufmerksam. Darin wurden zwei kleine Hündinnen mit zusammengebundenen Pfoten
entdeckt; sie hatten hochgradige Verletzungen am Maul, an den Pfoten und am
Brustbein. Die tierärztliche Untersuchung hat aufgedeckt, daß diese durch
einen großen Haken verursacht worden waren. Die Fondation BB hat den Fischer
wegen grober Tierquälerei angezeigt.

Leider konnte das Gericht den Angeklagten nicht verurteilen, weil er schon
ein paar Monate zuvor durch den Polizeigerichtshof verurteilt worden war,
wobei der Fischer, der immer wieder lebende Köder verwendet hat, einen Monat
bedingte Freiheitsstrafe sowie 6.000 Franc Geldstrafe ausgefaßt hatte. Die
Fondation BB hat aber damals die Regierung ersucht, wachsamer zu sein und
dafür zu sorgen, daß auf den französischen Übersee-Territorien
Tierschutzgesetze installiert werden, die denen vom französischen Festland
gleichgestellt sind.

Bitte senden Sie folgenden Muster-Protestbrief an die unten angeführten
Tourismus-Organisationen von La Réunion !!!

Dear Comité du tourisme de La Réunion,

I was just wondering whether or not your going to include your practice of
using dogs as live shark bait on the general information page of your
website? Your practices digust me - to think that you will use an innocent,
loyal, loving affectionate animal to catch a shark is unbelieveable.

What sort of people are you?

I have seen pictures of dogs being "prepared" with fish hooks going through
their nose - these are undescribable cruelties, unworthy of calling oneself
a human being! Please stop these barbarities in your country imediately,
otherwise animal welfare organisations worldwide will call for a boykott of
your island.

Regards
Name, Adresse

r.barrieu@la-reunion-tourisme.com, g.ahchine@la-reunion-tourisme.com,
ctr@la-reunion-tourisme.com, compta@la-reunion-tourisme.com,
m.benard@la-reunion-tourisme.com, c.pascal@la-reunion-tourisme.com,
publicite@la-reunion-tourisme.com, s.ulliac@la-reunion-tourisme.com,
m.j.fabien@la-reunion-tourisme.com, ctr@aol.com,
insel-la-reunion@franceguide.com


Sie können auch unter folgendem link folgen und die Online-Petition der
"Fondation 30 millions d`amis" unterzeichnen. Klicken Sie einfach bei
"Unterschreiben die Petition":

<a href="[www.30millionsdamis.fr]; target="_blank">[www.30millionsdamis.fr];

Die website der Tourismusorganisation von La Réunion auf englisch (für evt.
Proteste):

<a href="[www.la-reunion-tourisme.com]; target="_blank">[www.la-reunion-tourisme.com];

avatar 19.08.05 20:54
(war eigentlich als "antwort" auf das ursprungsposting gedacht)
avatar 19.08.05 21:27
avatar 20.08.05 09:36
6000 Franc! auf réunion ist die zeit scheinbar stehengeblieben.
20.08.05 11:24
Also ich find den Total Süss.. auch so einen Haben mag..
avatar 20.08.05 14:56
> Das sind derart entsetzliche
> Tierquälereien, daß solche
> Leute, die dazu fähig sind, nicht mehr als Menschen
> bezeichnet werden
> können.

ääämmm... tja.
*weiterenkommentarverkneif*




























*kotzengeh*
avatar 22.08.05 09:55
schlimm das (wie so vieles) :-(
avatar 22.08.05 15:13
wer dem protestaufruf folgt, bekommt (wie ich heute) folgende antwort..


Bezugnehmend auf Ihr Schreiben betreffend der Tiermisshandlungen auf der
Insel la Réunion möchte ich Ihnen antworten.
Natürlich können wir ihr Entsetzen über die Taten auf La Réunion verstehen.
Sie sollten wissen, dass das Treiben der Täter nicht unbestraft bleibt. Ich
möchte Ihnen hiermit ein Schreiben des Direktors des Fremdenverkehrsamts der
Insel la Réunion zusenden, das ich Ihnen aus dem Französischen übersetzt
habe:

„Das Fremdenverkehrsamt der Insel la Réunion erfuhr neulich durch eine
Empörung, hervorgerufen durch die Übertragung einer Sendung und die
Veröffentlichung eines Artikels über la Réunion, dass Fischer lebendige
Tiere als Köder zur Haifischjagd nutzen. Selbstverständlich teilen die
gesamten Touristikpartner der Insel la Réunion diese Empörung.
Diese Akte der Barbarei sind natürlich tadelnswert und strafbar, selbst wenn
es sich um Einzelfälle handelt, die der Tatsache zu Grunde liegen, dass
diese von einer Minderheit verübt werden, die sich ihrer Grausamkeit
unbewusst sind. Es handelt es sich auf gar keinen Fall um eine Tradition,
wie dies fälschlicherweise behauptet wurde.
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass, mit der Unterstützung der
reunionesischen Bevölkerung, die besonders für die Tiere eintritt, die
betroffenen öffentlichen Behörden sensibilisiert wurden und dass Täter
solcher Handlungen gerichtlich verfolgt werden. Daraus folgt, dass die Täter
nach geltenen Gesetzen hart bestraft werden.

Außerdem möchten wir Sie darüber informieren, dass sowohl der
Tierschutzverein als auch das Fremdenverkehrsbüro der Insel la Réunion an
einem Sensibilisierungsprojekt für die Bevölkerung arbeiten, das den
Menschen Hinweise und Mittel geben wird, welches Verhalten sie gegenüber
solchen Machenschaften einzunehmen haben, und vor allem, um sie zu warnen.

Jenseits von dem falschen Bild, welches von La Réunion durch solche Berichte
vermittelt wird, ist es eindeutig, dass das Schlimmste in der Tat selbst
liegt, und es nur an uns liegt, diesen Vorgehen Einhalt zu gebieten!“

Mit freundlichen Grüssen



Pascal Reiling


Fremdenverkehrsbüro der Insel La Réunion in Deutschland
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