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Donnerstag 21. Juli 2005, 13:06 Uhr
Radfahren kann Erektionsstörungen verursachen


Zwischen 13 und 24 Prozent der männlichen Radfahrer, die mehr als 400 km in der Woche fahren, haben Erektionsstörungen. Grund dafür ist eine schlechte Blutversorgung des Penis, die durch den Sattel ausgelöst wird. Das haben Experten der Universität von Tel Aviv in einer Studie unter Leitung von Ilan Leibovitch festgestellt. Bei viele Radsportlern tritt nach längeren Touren im Genitalbereich ein Taubheitsgefühle auf. Durch die Sitzposition, die oft Stunden eingenommen wird, lastet ein hoher Druck auf den Blutgefäßen. Eine Unterversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen im Penisgewebe ist die Folge davon, was zu Erektionsstörungen führen kann. Hier hilft oft schon ein ergonomisch geformter Sattel, das Problem zu beheben. Wenn die Erektionsstörungen jedoch auch nach dem Wechsel des Sattels anhalten, sollte ein Urologe aufgesucht werden. Er kann die möglichen Ursachen klären. Denn je früher das Problem behandelt wird, desto geringer ist das Risiko, dass aus den gelegentlichen Erektionsstörungen ein dauerhaftes Problem wird. Inzwischen gibt es gut verträgliche Tabletten, die in den meisten Fällen erfolgreich bei Erektionsstörungen helfen. Diese so genannten PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer) bewirken, dass der Bluteinfluss in die Schwellkörper des Penis gefördert wird und so eine Erektion entstehen beziehungsweise gehalten werden kann.
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