info schauspielhaus:
Mit: //Melita Jurisic und //Yehuda Almagor
und einem Ensemble von 5 MusikerInnen: //Hiroyo Masumura, //Barrie Kosky, //Jörg Ulrich Krah, //Helmut Sprenger, //Ruei-Ran Wu
Regie: //Barrie Kosky
Dramaturgie: //Susanna Goldberg
Musikalische Leitung: //Jörg Ulrich Krah und //Barrie Kosky
Arrangements und Sounddesign: //Jörg Ulrich Krah
Bühne und Licht: //Michael Zerz
Kostüme: //Alfred Mayerhofer
My Brain is the Key that Sets Me free. (Harry Houdini, 1926)
Mit einer Inszenierung nach Themen und Motiven aus Franz Kafkas Roman "Das Schloß", Gustav Mahlers "Das Lied von der Erde" und der Geschichte von Herzog Blaubarts Burg mit ihren sieben magischen Türen vollenden //Barrie Kosky [Regie und musikalische Leitung] und //Susanna Goldberg [Dramaturgie] ihre Trilogie "Jewtopia" [Teil 1: "Dafke!!", Teil 2: "Der verlorene Atem", Teil 3: "Das Schloss"] - leidenschaftliches Musiktheater voll Lust, Einsamkeit und makabrem Humor.
"Das Schloss" ist für eine Schauspielerin (die Kroatin //Melita Jurisic), einen Schauspieler (den Israeli //Yehuda Almagor) und fünf MusikerInnen mit zwei Klavieren, Cembalo, Violoncello, Bandoneon und Klarinetten konzipiert. //Jörg Ulrich Krah, der bereits in //Barrie Koskys "Poppea" und wiener lächeln als Musiker auf der Bühne stand, erarbeitet für "Das Schloss" die musikalischen Arrangements. Gemeinsam mit //Barrie Kosky übernimmt er die musikalische Leitung des Abends.
Die Produktion ist bewusst im Spannungsfeld von Gegensätzen angesiedelt: So trifft Mahler auf Broadway-Songs der zwanziger Jahre, Kafkas glasklare Sprache auf den Symbolismus in Béla Balázs' Libretto zu Bartóks Oper "Herzog Blaubarts Burg" und die Melancholie von Texten jiddischer Autoren auf die erotische Sinnlichkeit sephardischer Lieder.