Siehe anderes Posting.
Klar hab ich mich etwas agressiv ausgedrückt, weil wenn man mit einem Innenstadtbus unterwegs ist und 5min am Graben warten muß, bis der sich durch die Menschenmenge schiebt, ist das ein grundsätzliches urbanes Problem.
Bzw. wenn mehrere Gruppen am Fleck stehen und auf ihren Guide warten und man einfach nicht mehr weiterkommt.
Oder die 60-jährige deutsche Touristin eben keinen Sitzplatz findet und sich n'e Blasenentzündung holt.
Oder öffentliche Klos und Tourismusinformationen, die spährlich zu finden sind und die Touristen demetsprechend Zeit verlieren und herumirren müssen.
Wenn Touristen nicht merken, daß sie die ganze Zeit am Ringradweg spazieren und damit einen eigentlich sehr starken Verkehr lahm legen.
Wenn eine Gruppe von Bustouristen gröhlend in ein "Stammcafe" spaziert und man an den Dialogen erkennen kann, daß es ihnen so und so egal ist, wo sie gerade sitzen.
etc.
Ich rede nicht von Tourismus allgemein, sondern von den Leuten, die die Hälfte des Aufenthaltes im Bus verbringen, sich eine Schachtel Mozartkugeln kaufen und 2 Sisi-Karten und genau den Stephansdom, Graben, Kärtner, Hofburg und eine Ringrundfahrt zu Gesicht bekommen. Das Ganze bedarf meiner Meinung nach einer besseren Organisation (und das wurde eben mit "Gefangenschaft" verglichen).