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Anonymer Benutzer
09.08.04 15:41
finde, zuerst muss man sich - ich bin halt keine christin ;) - selbst helfen... zumindest in den punkten, in denen man das gleiche problem wie andre hat.
Anonymer Benutzer
09.08.04 15:42
elfenpein schrieb:
>
> soll leute geben, die eine glückliche kindheit hatten,
> die jetzt n super job, tolle freunde + partner haben und
> keinerlei psychische probleme.
>
>
> soll auch einhörner geben.

Ich habe jetzt etwa 15 Minuten überlegt was ich darauf schreiben soll.

Ich glaub ich lass es einfach.

Gruss
_Exodus
Kafka
09.08.04 15:44
ein bisserl naiv, diese ansicht.
avatar 09.08.04 15:44
_Exodus schrieb:
>
> elfenpein schrieb:
> >
> > soll leute geben, die eine glückliche kindheit hatten,
> > die jetzt n super job, tolle freunde + partner haben und
> > keinerlei psychische probleme.
> >
> >
> > soll auch einhörner geben.
>
> Ich habe jetzt etwa 15 Minuten überlegt was ich darauf
> schreiben soll.
>
> Ich glaub ich lass es einfach.
>
> Gruss
> _Exodus

es waren genau 10 min. =;-)
Kafka
09.08.04 15:45

> es waren genau 10 min. =;-)

vorsicht, denk an die guten alten uhrzeit-threads ;-)
avatar 09.08.04 15:46
naja ... bevor man anderen menschen (bei soetwas) helfen möchte, sollten die eigenen probleme mal verarbeitet werden bzw. sogut wie möglich nicht mehr vorhanden sein. sonst wirds mit der positiven hilfe bei anderen menschen ein wenig schwierig ... denk ich mir mal ...
09.08.04 15:46
Aber sicher zeigen misshandelte Viecher Auswirkungen. Und richten -wenn sie können- damit Schaden an. Es wäre also schon aus rein wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, sie nicht zu misshandeln oder sowas zu tolerieren. Unendliche Toleranz kann´s halt nicht geben, sonst darf ich mich auch nicht einmischen, wenn mein Nachbar gerade seinen lästigen Mitbewohner mit der Faust bearbeitet, weil´s mich rein theoretisch nix angeht.

Es passiert selten dass sich ein Hund gegen den geliebten Alpha-Wolf wendet - und den verkörpert das Herrl für den Hund. Allerdings werden solche Hunde dann schärfer im Umgang mit anderen Kreaturen (z.B. Menschen) und fangen schneller an, auf diese loszugehen.
Die Angriffe von Kampfhunden auf Spaziergänger oder spielende Kinder haben genau damit zu tun. Wenn der Besitzer dem Tier nicht soviel Auslauf wie es braucht, lässt und es zusätzlich lustig findet, "der Herr" über den Hund zu sein. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund auf Menschen oder Tiere losgeht, die ihm wurscht sind, weil sie in seinen Augen nicht zu seinem Rudel gehören.
Ich habe auf einem Kinderspielplatz beobachtet, wie ein Boxerhund sich gelangweilt hat (oder vielleicht war ihm heiß). Jedenfalls wollte er aufstehen und weg. Immer wenn er sich bewegt hat, hat sein Herrl gelacht und dem Hund mit einem Stock (!) eins draufgegeben. Der Boxer durfte nicht einmal winseln, ohne eine zu fangen. Ein Bub hat den Besitzer dann gefragt, warum er seinen Hund haut, und der Mann hat mich angefahren, dass ich meine Fratzen zurückhalten soll, damit sie sich nicht einmischen. Ich solle gefälligst dafür sorgen, dass meine Kinder nicht geräuschvoll über den Spielplatz rennen, das könnte seinen Hund provozieren. Der Hund hat aufmerksam die Kinder beobachtet. Zu meiner großen Freude hat er dann nicht mit ihnen "gespielt".
avatar 09.08.04 15:47
=:-)

schon lange nicht mehr gehabt ... *schmunzel*
Anonymer Benutzer
09.08.04 15:47
elfenpein schrieb:
>
> finde, zuerst muss man sich - ich bin halt keine
> christin ;) - selbst helfen... zumindest in den punkten, in
> denen man das gleiche problem wie andre hat.

Klingt wie "Wenn jeder an sich selbst denkt ist an alle gedacht." Was spricht dagegen sich gegenseitig zu helfen? Manchmal ist es leichter einem anderen zu helfen als sich selbst einzugestehen dass man dasselbe Problem oder ein noch schlimmeres hat. Selbsterkenntnis ist nicht nur der erste Schritt zur Besserung er ist meines Erachtens auch der schwierigste.

Gruss
_Exodus
Anonymer Benutzer
09.08.04 15:50
1. ich bin meiner Zeit voraus ;)

2. *notiz an selbst* Wecker umstellen, geht vor
Anonymer Benutzer
09.08.04 15:50
wieso naiv?

wenn ich ein abgetrenntes bein hab werd ich nicht das von einem anderen abbinden... und genauso ists mit anderen themen... (wenn das problem ein anderes ist, macht das schon einen utnerschied)
Anonymer Benutzer
09.08.04 15:51
wie soll ich jemandem anderen h elfen können, wenn mir nicht geholfen ist?

wenn ich so eine lösung hätte, damit ich jemand anderem helfen kann, dann msüste ich die schon bei mir angewendet haben... und wenn ich das problem noch hab, heißt das, dass ich es nicht lösen kann (ich für mich)
avatar 09.08.04 15:54
> soll leute geben, die eine glückliche kindheit hatten,
> die jetzt n super job, tolle freunde + partner haben und
> keinerlei psychische probleme.

also ich selbst hatte und habe zwar in meinem leben wie jeder mensch das eine oder andere problemchen zu meistern, aber im vergleich zu den missständen unter denen viele andere menschen leiden müssen, trifft obiges eigentlich schon auf mich zu. es eben immer eine sache der perspektive

> soll auch einhörner geben.


...ich hab tatsächlich eine halbwegs realisitisches *hüstel* bild gefunden *freu* ;)
und weil auch das so schön kitschig is...
Anonymer Benutzer
09.08.04 15:54
Anonymer Benutzer
09.08.04 15:56
> wie soll ich jemandem anderen h elfen können, wenn mir
> nicht geholfen ist?

Wenn man Probleme hat ist man deswegen noch lange nicht Handlungsunfähig.

> wenn ich so eine lösung hätte, damit ich jemand anderem
> helfen kann, dann msüste ich die schon bei mir angewendet
> haben... und wenn ich das problem noch hab, heißt das, dass
> ich es nicht lösen kann (ich für mich)

Siehe mein vorangegangenes Posting. Selbsterkenntnis, ein Problem zu haben bedeutet nicht dass man sich dessen auch bewusst ist. Gutes Beispiel dafür wäre Borderline-Syndrom.

Gruss
_Exodus
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