Kurzinfo
Samarium (nach dem Mineral Samarskit) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Sm und der Ordnungszahl 62. Das silbrig glänzende Element gehört zur Gruppe der Lanthanoide und zu den Metallen der seltenen Erden. Mit einem Anteil von 0,0006% steht Samarium an 44. Stelle der Elementhäufigkeit und steht damit direkt vor dem Gadolinium. Es kommt oft in Begleitung mit den anderen Lanthanoiden in den Cermineralien vor. Samarium und Samariumverbindungen sind als giftig anzusehen. Metallstäube sind feuer- und explosionsgefährlich. Deswegen sind Samarium und Samariumverbindungen als Gefahrstoffe zu kennzeichnen. (Gefahrstoffe= Stoffe oder Stoffgemische die durch einatmen, verschlucken oder über Haut- bzw. Augenkontakt in den menschlichen Körper gelangen und die Gesundheit des Menschen schädigen oder sogar zum Tod führen können. Gefahrstoffe können in fester, flüssiger oder gasförmiger Form auftreten und haben eine oder mehrere der nachfolgenden Eigenschaften: giftig, sehr giftig, gesundheitsschädlich, ätzend, reizend, sensibilisierend, explosionsgefährlich, brandfördernd, entzündlich, leicht entzündlich, hochentzündlich, krebserzeugend, reproduktionstoxisch, erbgutverändernd, umweltgefärlich.) Samarium bildet vier stabile und 19 instabile, radioaktive Isotope. Die häufigsten Isotope (stabil) sind Sm-152, Sm-153, Sm-154 und Sm-147. Samarium-153 ist ein Radionuklid, das zur Schmerzlinderung bei osteoblastischen Knochenmetastasen eingesetzt wird. Samarium dient beispielsweise auch in Legierungen (z.B. mit Cobalt) zur Herstellung von Dauermagneten. Außerdem verwendet man es zum Dotieren von Kristallen in der Lasertechnik und für die Herstellung von Neutronenabsorber in Kernreaktoren.