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        <title>Tod am Fließband</title>
        <description>http://derstandard.at/1297820157989/Im-Schlachthof-Tod-am-Fliessband---Vom-Schwein-zum-Schnitzel

Im Schlachthof

[b]Tod am Fließband - Vom Schwein zum Schnitzel[/b]

von Verena Kainrath  |  11. März 2011, 18:27

[i]Fünf Millionen Schweine werden in Österreich jedes Jahr geschlachtet. Auf dem Weg in den Handel zählt jeder Cent[/i]

Die Arbeit in der Fleischfabrik tun sich nur wenige Österreicher an. Ein Blick hinter die Mauern eines Schlachthofs.

[center]***[/center]

St. Martin i. Innkreis - Der Weg in den Tod führt bergauf in das Licht. Fast im Minutentakt fuhren Frächter zuvor vor dem Schlachthof vor, beladen mit 150 Schweinen auf drei Etagen. Traktoren mit einigen wenigen Tieren fädelten sich dazwischen ein. Ihr Schreien und Quieken verstummte im Wartestall, die Panik wich der Apathie. In feinen Strahlen regnet kühles Wasser auf hunderte dichtgedrängte Rücken.

Stress mindert die Fleischqualität, macht es trocken und zäh. Also strich man die Böden grün, um die Tiere zu beruhigen, und lässt sie nach oben ins Sonnenlicht laufen. Die helle Rampe endet auf einem Förderband, dieses in Gondeln. Paarweise fährt sie der schwarze Paternosteraufzug nach unten. Kohlendioxid hat dort hundert Sekunden Zeit, um sie zu betäuben. Ihre Leiber fallen zwei Männern entgegen. Einer hängt sie an den Haken des Seilzugs, der andere sticht zu. 250-mal in der Stunde. Zu seinen Füßen ein breiter Fluss aus Blut. Süßer Gestank frisst sich in die Kleidung, zieht weiter in den Stall.

Rudolf Großfurtner drängt es an die frische Luft. Fleisch esse jeder gern, sagt er, genauer darüber Bescheid wissen wolle keiner. Leicht sei das Schlachten nie, er könne nur versuchen, es für die Tiere so stressfrei wie möglich zu halten.

Der Oberösterreicher baute mit seinem Vater in den vergangenen 40 Jahren einen der größten österreichischen Schlachtbetriebe auf. Seine 380 Mitarbeiter zerlegen im Innviertel an zwei Standorten jede Woche 10.000 Schweine und 950 Rinder. Die weißen Fabrikhallen am Rande des Städtchens St. Martin heben sich hart von der Landschaft ab. Drinnen Hightech pur. Zutrittskontrollen und Hygieneschleusen säumen den Weg von den Büros in die Produktion. Ärzten gleich huschen weißbekittelte Männer durch die langen Gänge. In den Garderoben sauber sortiert: Kettenschürzen und Messersets.

Einst führte Großfurtners Familie eine Landwirtschaft, ein Wirtshaus und einen Viehhandel. Heute karren Mäster im Umkreis von 150 Kilometer Schweine zu ihm. Knapp ein Drittel kommen aus Deutschland. Bis dahin sind die Schweine 220 Tage am Leben gewesen, 110 Kilo schwer geworden. Eber wurden ohne Betäubung kastriert. 0,7 Quadratmeter Platz sieht das Tierschutzgesetz für eine schlachtreife Mastsau vor, den Stall kennen sie nur von innen.

Großfurtner zahlt den Bauern fürs Kilo 1,40 bis 1,70 Euro, den marktüblichen Preis. Er steigt, je magerer das Fleisch und je einheitlicher das Gewicht das Tiere ist. &quot;Der Schweinemarkt ist ein globaler, da geht es rein um den Preis. Der Druck ist enorm, und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger.&quot;

Sein eigener Betrieb ist ein kleiner, gemessen an der internationalen Konkurrenz. Gut 14 Mio. Schweine im Jahr, tausend in der Stunde, zerlegt der deutsche Branchenprimus, fast dreimal so viel wie alle österreichischen Schlachter zusammen. Deutschland führt jährlich 120.000 Tonnen Schweinefleisch nach Österreich aus. Die hiesigen Schlachter reagieren ihrerseits mit mehr Exporten; Großfurtner liefert tiefgefrorene Ohren, Füße, Innereien bis nach China.

In dichten Reihen arbeiten seine Fleischhauer an den Schweinehälften, dazwischen Tierärzte, die die Tiere auf Krankheiten prüfen. Zuvor saugten Schläuche Mark und Hirn ab, die Gedärme wurden händisch entfernt. Noch. Bald soll das ein Schlachtroboter erledigen.

&quot;Deutsche Hungerlöhne&quot;

Den Großteil der Arbeit machen Ungarn und Tschechen. Vier Tage die Woche bleiben sie im Innviertel, der Betrieb stellt Unterkünfte. Österreicher finde er dafür kaum, sagt Großfurtner, die wenigen gelernten Fleischhauer zögen Jobs im Handel vor. &quot;Im Osten hat der Beruf einfach noch einen anderen Stellenwert.&quot; Pro Stunde zahlt er brutto mindestens 10,5 Euro. In Deutschland, gleich über der Grenze, gebe es nicht selten gut drei Euro weniger. Lohndumping sei es, was Mitbewerber da betrieben, &quot;eine Sauerei sind die Hungerlöhne&quot;.

Fein zerlegt, in appetitliche Portionen und Kisten geschlichtet, liegt das Schweinerne seiner Fabrik zwei Tage später im Handel, Spar zählt zu den großen Kunden. Biologisch ist weniger als ein Prozent des österreichischen Schweinefleisches - ein-, zweimal die Woche liefern Biobauern an Großfurtner. Bei der Tötung aber sind alle Tiere gleich.

Wichtig sei, dass Österreich die Schweinemast und Fleischverarbeitung nicht aus der Hand gebe, sagt er mit missbilligendem Blick gen Deutschland. An der Massentierhaltung komme keiner vorbei, &quot;man braucht sich ja nur die Entwicklung des Fleischkonsums anzusehen.&quot; Auf Bioschweine angesprochen, winkt er ab. Für sie das Dreifache zu zahlen, &quot;das sind halt nur wenige Konsumenten bereit&quot;. (Verena Kainrath, DER STANDARD, Printausgabe, 12./13.3.2011)</description>
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            <title>Re: Tod am Fließband</title>
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            <description><![CDATA[ Morgen Abend, 21:05 diskutiert Obmann Felix Hnat (Vegane Gesellschaft Österreich) auf ATV über EHEC-Alarm, Gammelfleisch und Rinderwahn.<br />
<br />
[<a href="http://blog.atv.at/ampunkt/2011-05/ehec-alarm-gammelfleisch-und-rinderwahn-%E2%80%93-was-konnen-wir-eigentlich-noch-essen/" target="_blank"  rel="nofollow">blog.atv.at</a>]]]></description>
            <dc:creator>Anonymer Benutzer</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Tue, 31 May 2011 18:02:26 +0200</pubDate>
        </item>
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            <title>Re: Tod am Fließband</title>
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            <description><![CDATA[ Dass der Mensch ein Tier ist, sei dahin gestellt... eine wissenschaftlich fundierte Quelle würd ich an dieser Stelle gern sehen, da es so klingt als würdest du dich da auf irgendetwas beziehen. Was aber die Differenzierung zwischen Tier und Mensch somit unsinnig machen würde...<br />
<br />
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man beide &quot;Ernährungsarten&quot; akzeptieren sollte und wenn ein Gepard mal wieder eine Antilope bei Universum auf ORF 2 jagt steigt wohl auch keiner auf die Barrikaden... aber man könnte doch auch mal versuchen Raubtiere, zu einer veganen Ernährung zu bewegen. Aber wie lange wir Menschen so einer Auseinandersetzung von Angesicht zu Angesicht standhalten würden, ist auch fraglich... (bounce)]]></description>
            <dc:creator>Ligeia</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 30 May 2011 22:03:48 +0200</pubDate>
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            <title>Re: Tod am Fließband</title>
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            <description><![CDATA[ <div id="div_d610f7b00d49c51872bdf6ff078096ae"
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            <dc:creator>Fido</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 30 May 2011 21:52:31 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188171#msg-188171</link>
            <description><![CDATA[ mez:<br />
&quot;Menschliche Tiere&quot; ist ein normaler Begriff. Wir sind alle nur Tiere, es gibt menschliche Tiere und nichtmenschliche Tiere. <br />
<br />
Ich will hier nicht &quot;meine Meinung durchsetzen&quot;, sondern nur die Tatsachen klar und deutlich benennen. Tatsache ist nun einmal, dass Veganer nicht töten, Omnivoren aber schon. <br />
<br />
&quot;Wir wissen alle, was manche hierfür tun und getan haben&quot;????<br />
Vielleicht kannst Du das einmal näher erklären, denn ich habe keine Ahnung, von welchem allgemeinen Wissensschatz über Tierschützer Du ausgehst... Ich weiß es nicht, also erklärs mir bitte.<br />
<br />
Der Mensch ist ein Tier, aber deshalb muss er nicht töten.]]></description>
            <dc:creator>Nicola</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 30 May 2011 21:33:12 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188158#msg-188158</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband</title>
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            <description><![CDATA[ (glubschauge) (klatschklatsch)]]></description>
            <dc:creator>Anonymer Benutzer</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 23:38:32 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188157#msg-188157</link>
            <description><![CDATA[ bei der radikalität mit der manche veganer vorgehn um ihre meinung durchzusetzen würd mich das aber auch nicht wundern! immerhin gehts hier um blanken idealismus, wir wissen alle was manche hierfür tun und getan haben ;)<br />
<br />
und weils so schön aufgegriffen wurde, der mensch ist ein tier, tiere töten tiere um sich zu ernähren, selbst viele pflanzenfresser greifen gerne auch mal zu tierischer nahrung ;)]]></description>
            <dc:creator>mez</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 23:21:34 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188155#msg-188155</link>
            <description><![CDATA[ Der Mensch ist halt auch nur ein Tier. Da Veganer keine Tiere töten braucht sich Zeronic auch keine Sorgen machen das mal einer/eine mit einer, wie er es so schön geschrieben hat, <b>Pumpgun</b>, vor seiner Tür steht.]]></description>
            <dc:creator>Anonymer Benutzer</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 22:43:46 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188154#msg-188154</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188154#msg-188154</link>
            <description><![CDATA[ Vielmehr meinte ich: &quot;Wir töten keine Tiere, auch keine <b>menschlichen.</b>&quot; ... dabei konnte ich wie gesagt keinen Sarkasmus herausfiltern. Bei der Nachricht von Zeronic hingegen schon, da er das Ende mit &quot;so, dickes XD...&quot; oder so gekennzeichnet hat.<br />
<br />
Aber schon gut, der Ausdruck hat mich lediglich erstaunt...]]></description>
            <dc:creator>Ligeia</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 22:31:49 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188151#msg-188151</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188151#msg-188151</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ligeia</strong><br/>
Oha...<br />
geht das nicht irgendwie ein bisschen zu weit? Oder fehlt mir einfach nur das nötige Gespür für Sarkasmus an dieser Stelle? (wtflook)</div></blockquote>
<br />
Was geht zu weit? Das Zeronic maßlos übertreibt? Ich finde auch das er zu weit geht.]]></description>
            <dc:creator>Anonymer Benutzer</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 22:06:40 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188149#msg-188149</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188149#msg-188149</link>
            <description><![CDATA[ Oha...<br />
geht das nicht irgendwie ein bisschen zu weit? Oder fehlt mir einfach nur das nötige Gespür für Sarkasmus an dieser Stelle? (wtflook)]]></description>
            <dc:creator>Ligeia</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 21:28:37 +0200</pubDate>
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            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188147#msg-188147</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188147#msg-188147</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Nicola</strong><br/>
Bring da nichts durcheinander. Du bist derjenige der hier tötet. Du bist der Mörder, Zeronic. Wir töten keine Tiere, auch keine menschlichen.</div></blockquote>
<br />
(mietzekatze)]]></description>
            <dc:creator>Anonymer Benutzer</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 21:08:39 +0200</pubDate>
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            <title>Re: Tod am Fließband</title>
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            <description><![CDATA[ Bring da nichts durcheinander. Du bist derjenige der hier tötet. Du bist der Mörder, Zeronic. Wir töten keine Tiere, auch keine menschlichen.]]></description>
            <dc:creator>Nicola</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 29 May 2011 20:47:59 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188028#msg-188028</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188028#msg-188028</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Zeronic</strong><br/>
(Ich hab echt Angst, dass irgendwann ein Veganer mit der Pumpgun vor meiner Tür steht, weil ich nen halbes Hähnchen esse und ich für den Spruch &quot;Du sollst nicht töten.&quot; übern Haufen geschossen werde.)</div></blockquote>
<br />
Ach du Ärmster! (heulsuse)<br />
<br />
Wo wohnst du denn?]]></description>
            <dc:creator>Anonymer Benutzer</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sat, 21 May 2011 23:42:04 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188023#msg-188023</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,188023#msg-188023</link>
            <description><![CDATA[ Ich hab mir jetzt nur einen Teil durchgelesen, aber ich sag soviel dazu:<br />
<br />
Ich hab den Text, den ich eigentlich schreiben wollte, gelöscht, weil mir grad eins in den Sinn kam: &quot;Lass die Leute reden, denn wie das immer ist, solang die Leute reden, machen sie nichts schlimmeres.&quot; (Ich hab echt Angst, dass irgendwann ein Veganer mit der Pumpgun vor meiner Tür steht, weil ich nen halbes Hähnchen esse und ich für den Spruch &quot;Du sollst nicht töten.&quot; übern Haufen geschossen werde.)<br />
<br />
So, dickes XD von mir und schönes WE noch.]]></description>
            <dc:creator>Zeronic</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sat, 21 May 2011 00:29:59 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187774#msg-187774</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Fehlbetäubungen</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187774#msg-187774</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
Diesmal nur kurz:<br />
Zu der Prozentfrage:<br />
Ich habe im Text auf die Schnelle nichts von 4 bis 7 Prozent gefunden,</div></blockquote>
Dann nimm dir eben die Zeit, den Text ordentlich durchzulesen.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
aber selbst wenn es so sein sollte, bedeutet das immer noch, dass in 93-96% aller Fälle alles korrekt abläuft.<br />
Und das ist einfach eine ganze Menge, eine Menge die mir persönlich reicht um ohne schlechtes Gewissen Fleisch verzehren zu können.</div></blockquote>
Es ist interessant, dein beharrliches Beschönigen in diesem Thread zu verfolgen. <a href="http://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187212#msg-187212" target="_blank"  rel="nofollow">Ursprünglich</a> meintest du, dass es <i>&quot;das wichtigste&quot;</i> wäre, dass die Tiere vor der Schlachtung betäubt werden. Dann hast du die in der ZDF-Dokumentation genannten 1 % an unzureichend betäubten Schweinen hartnäckig als Einzelfälle relativiert, obwohl in dem Beitrag klar gesagt wurde (und ich es gepostet hatte), dass diese 1 % rund einer halben Million Schweinen entsprechen. Nun spielst du selbst die 4 bis 7 % an unzureichend betäubten Rindern herunter, indem du betonst, dass <i>&quot;in 93-96% aller Fälle alles korrekt abläuft&quot;</i>.<br />
<br />
Abgesehen davon, dass es in der Fleischproduktion noch weitere (und nicht selten legale) gravierende Missstände neben der teils mangelhaften Betäubung vor der Schlachtung gibt, stellt sich im Laufe dieses Threads immer mehr die Frage, ob dir eigentlich bewusst ist, was es bedeutet, wenn Tiere lebend statt tot in den Schlachtprozess geraten. Fachtierärzte sprechen von katastrophaler Tierquälerei und du verweist auf die einstelligen Prozentsätze, die deinen Fleischverzehr <i>&quot;ohne schlechtes Gewissen&quot;</i> nicht beeinträchtigen.<br />
 <br />
Warum gibst du eigentlich nicht zu, dass dir das Schicksal der Tiere in der Fleischproduktion egal ist? Nachdem du offensichtlich kein wirkliches Problem damit hast, dass Tiere systembedingt auch im Wachzustand geschlachtet werden, ist deine weitgehende Gleichgültigkeit in dieser Sache ohnehin offenkundig. <br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>In Zahlen kannst es du sicher besser ausdrücken, da du wahrscheinlich eher bescheid weißt wieviele Tiere jährlich geschlachtet werden.</div></blockquote>
Die Zahlen kommen im Video vor und ich habe sie mehrmals in diesem Thread genannt. Aber nachdem sie nicht zu deinem &quot;es sind ja nur Einzelfälle&quot;-Dogma passen, ist es durchaus nachvollziehbar, dass du sie geflissentlich übergangen hast.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>Zur veganen Ernährung ist ja schon alles gesagt, ich habe lediglich kritisiert, dass manche behaupten sie sei ausgewogen, was nicht der Fall sein kann wenn man zusätzliche Präparate einnehmen muss.<br />
Dass andere Ernährungsformen auch unausgewogen sein können, habe ich nie bestritten, nein, ich habe es sogar explizit erwähnt.</div></blockquote>
Welchen Sinn macht dann deine Kritik bzw. wie sieht dann deiner Meinung nach eine in Österreich praktikable ausgewogene Ernährung aus?]]></description>
            <dc:creator>Marian</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sat, 30 Apr 2011 00:55:19 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187737#msg-187737</guid>
            <title>Re: biologische Tierprodukte</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187737#msg-187737</link>
            <description><![CDATA[ Ich finde das Thema sehr wichtig, jedoch ist es wohl oft heikel, darüber zu reden, wenn sich regelrecht Fronten zu bilden scheinen... Ich bin ja der Meinung, so langsam geschieht endlich auch ein wenig ein Umdenken in der Bevölkerung, dieser &quot;Bio-Trend&quot; bringt vielleicht den einen oder anderen dazu, sich wirklich eingehender damit auseinanderzusetzen. Ich weiß, dass viele Tierschutzvereine mit Schockieren und den harten Fakten die Leute dazu bringen versuchen, sich damit zu beschäftigen, aber leider reagieren darauf genug mit Wegschauen.  Ich habe selbst gesehen, dass es oft sinnvoller ist, die Menschen behutsamer an das Thema heranzuführen, ihre Neugier zu wecken. Ich achte selbst schon länger sehr auf meine Ernährung, greife viel zu pflanzlichen, biologischen oder Fairtrade Nahrungsmitteln aus dem Biomarket und achte auch generell auf Inhaltsstoffe, nicht nur bei Nahrungsmitteln. (Finde ja schlimm, wieviele Schadstoffe, die zum Teil extrem gesundheitsgefährdend sind, sich hinter Abkürzungen und Kleingedruckten bzw. lateinischen Namen oder E-Nummern verbergen.) Ich glaube, jeder Einzelne kann schon etwas bewirken, indem er sich damit beschäftigt, als Konsument darauf achtet, was er kauft und selbst andere vielleicht anregt, sich mehr mit ihrer Ernährung und zuwangsläufig auch ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen.]]></description>
            <dc:creator>Migina</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Thu, 28 Apr 2011 00:23:56 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187706#msg-187706</guid>
            <title>biologische Tierprodukte</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187706#msg-187706</link>
            <description><![CDATA[ Einfach mal schauen, wo die Tierprodukte herkommen. Massentierhaltung betrifft 97% aller Tierprodukte in Österreich. <br />
Die restlichen 3% kann man in Biosupermärkten wie Maran, Basic, Biomarket, ... oder Reformhäusern kaufen. <br />
Alle Leute mit denen ich rede, erzählen mir, ohne dass ich sie darum bitte oder eine Bewertung abgebe, dass sie &quot;nur Biofleisch&quot; essen. Diese Leute trifft man aber kaum in den Biosupermärkten. Ich frag mich immer, wie die das wohl machen? Vielleicht lassen sie das Biofleisch direkt in ihre Wohnungen einschweben...<br />
Die großen Konzerne verwenden natürlich auch gern Worte wie &quot;Bio&quot;. Bei diesem exzessiven Tierproduktkonsum in Ö. müsste man auf jeder Grünfläche (auch rund um Wien) Schweine, Kühe, Geflügel und anderes herumtoben sehen. Es gibt in Ö. wenig Weideplatz und  viele Tiere. Man müsste diese Tiere sehen können. Sehen kann man hauptsächlich die viereckigen Hallen aka Tierfabriken. Die paar Kühe die auf Ö.s Almen weiden dürfen, können nie im Leben all die Tierprodukte erzeugen, die hier konsumiert werden. 97% stammen eben aus der Tierfabrik.]]></description>
            <dc:creator>Nicola</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 25 Apr 2011 22:57:04 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187700#msg-187700</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Fehlbetäubungen</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187700#msg-187700</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
Zur veganen Ernährung ist ja schon alles gesagt, ich habe lediglich kritisiert, dass manche behaupten sie sei ausgewogen, was nicht der Fall sein kann wenn man zusätzliche Präparate einnehmen muss.</div></blockquote>
<br />
Nach diesen Massstäben ist &quot;ausgewogene&quot; Ernährung in unseren Breitengraden mehr oder weniger unmöglich.<br />
<br />
[<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iodmangel" target="_blank"  rel="nofollow">de.wikipedia.org</a>]<br />
<br />
&quot;Da unsere landwirtschaftlich genützten Böden relativ wenig Jodid enthalten, galt Österreich lange Zeit als ein endemisches Kropfgebiet. Um den alimentären Jodmangel zu bekämpfen, wurde im vorigen Jahrhundert schrittweise eine obligatorische Jodsalzprophylaxe eingeführt.&quot;]]></description>
            <dc:creator>Didi_Disko</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 25 Apr 2011 00:37:38 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187696#msg-187696</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Fehlbetäubungen</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187696#msg-187696</link>
            <description><![CDATA[ Diesmal nur kurz:<br />
Zu der Prozentfrage:<br />
Ich habe im Text auf die Schnelle nichts von 4 bis 7 Prozent gefunden, aber selbst wenn es so sein sollte, bedeutet das immer noch, dass in 93-96% aller Fälle alles korrekt abläuft.<br />
Und das ist einfach eine ganze Menge, eine Menge die mir persönlich reicht um ohne schlechtes Gewissen Fleisch verzehren zu können.<br />
In Zahlen kannst es du sicher besser ausdrücken, da du wahrscheinlich eher bescheid weißt wieviele Tiere jährlich geschlachtet werden.<br />
<br />
Zur veganen Ernährung ist ja schon alles gesagt, ich habe lediglich kritisiert, dass manche behaupten sie sei ausgewogen, was nicht der Fall sein kann wenn man zusätzliche Präparate einnehmen muss.<br />
Dass andere Ernährungsformen auch unausgewogen sein können, habe ich nie bestritten, nein, ich habe es sogar explizit erwähnt.]]></description>
            <dc:creator>Ich nicht</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 24 Apr 2011 18:04:44 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187690#msg-187690</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Fehlbetäubungen</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187690#msg-187690</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Marian</strong><br/>
<br />
Dass sich ein wesentlicher Teil der tierschutzbezogenen Seiten im Internet nur mit Einzelfällen beschäftigt, ist eine haltlose Unterstellung. Dazu passt deine Wortwahl <i>&quot;...mit vielen, gar fürchterlichen Bildern dokumentiert haben um dem geneigten Leser zu suggerieren,...&quot;</i>, die klar zeigt, dass du diese Dokumentationen über Tierquälerei als reine emotionale Effekthascherei darstellen und damit verharmlosen willst.<br />
</div></blockquote>Du nennst es verharmlosen, ich nenne es relativieren.</div></blockquote>
Nun, warum relativierst du Dokumentationen über Tierquälerei?<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>In dem von dir selbst verlinkten Video spricht man von ca. 1% aller geschlachteten Tiere, die tatsächlich ohne Betäubung geschlachtet werden und das ist eben nicht besonders viel.</div></blockquote>
Der Vertreter der deutschen Bundestierärztekammer interpretiert dies in dem Beitrag anders:<br />
<i>&quot;Das sind zum Beispiel in der Schweineschlachtung etwa 1 % - erscheint zunächst mal nicht viel. Aber wenn man bedenkt, dass wir etwa 56 Millionen Schweine im vergangenen Jahr geschlachtet haben, heißt das, dass das doch rund eine halbe Million Schweine sind, die doch nicht ausreichend betäubt gewesen sind bzw. auch nicht ganz sachgerecht entblutet worden sind. Das ist etwas, wo wir als Tierärzte natürlich auf die Barrikaden gehen wollen und müssen, und wir müssen dafür sorgen, dass diese Zustände relativ rasch verbessert und abgestellt werden.&quot;</i><br />
...<br />
<i>&quot;Ich würde das nicht ausreichende Betäuben auch bei Rindern als nicht normal bezeichnen. Es darf eigentlich auch hier nicht passieren, dass überhaupt ein Rind zur Entblutung gelangt,  welches nicht ausreichend betäubt ist. Das verstößt natürlich gegen die Tierschutzrechtsbestimmungen ohne Zweifel.&quot;</i><br />
Der ZDF-Sprecher fügt hinzu: <i>&quot;Etwa 150.000 - 200.000 Rinder werden jedes Jahr nicht ausreichend betäubt. Viele Schlachthofbetreiber nehmen diese gesetzeswidrige Praxis als normal hin. Schließlich haben wir diese Szenen ganz offen gedreht.&quot;</i><br />
Im <a href="http://www.gothic.at/forum/read.php?42,179796,179796#msg-179796" target="_blank"  rel="nofollow">Text zur Sendung</a> heißt es: <i>&quot;Bei der Betäubung von Rindern nimmt man sogar vier bis sieben Prozent Fehlbetäubungen in Kauf.&quot;</i><br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>Tierschutz ist ja gut und schön, aber man kann's auch übertreiben.<br />
Manche sind ja so besessen davon, dass sie dabei billigend in Kauf nehmen, <i>Menschen</i> psychischen Schaden zuzufügen, wie z.B. PETA, die ja nicht davor zurückschrecken Kindern einzureden ihre Väter sein Mörder und dass sie mal lieber auf ihre Kätzchen/Hündchen aufpassen sollten, da sie sonst Daddys nächste Opfer werden könnten.....<br />
[<a href="http://www.mediapeta.com/peta/pdf/DaddyKillsAnimals.pdf" target="_blank"  rel="nofollow">www.mediapeta.com</a>]</div></blockquote>
PETA agiert teilweise ungeschickt bzw. kontraproduktiv, wie auch in dem von dir genannten Beispiel. Daher vermeide ich es, PETA zu zitieren.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>Das mag zwar nicht auf alle Tierschutzorganisationen zutreffen, zeigt aber dennoch deutlich wie <i>sehr</i> so manche völlig übers Ziel hinausschießen und deswegen halte ich Seiten von Tierschutzorganisationen nicht unbedingt für die objektivsten Quellen.</div></blockquote>
Billige Verallgemeinerung. Hier ist sehr wohl zwischen den einzelnen Tierschutzorganisationen zu differenzieren.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>Die AMA-Seite aber übrigens auch nicht, die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.</div></blockquote>
Ich habe in meinem Posting zum Thema Tierschutzgesetz recht ausführlich Informationen von der Tierschutzrecht-Expertin der Veterinärmedizinischen Universität Wien gebracht. Warum bist du auf diese Quelle nicht eingegangen?<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>So stehen also wohl kaum alle Kühe auf einer grünen Weide (AMA-Bild) aber es liegen sicher auch nicht in jedem Stall verwesende totgetrampelte Tiere herum, wie uns die Tierschutzorganisationen weismachen wollen (ich weiß jetzt leider nicht auf welcher Tierschutz-Seite das Bild war, vllt. find' ich's noch...)</div></blockquote>
Dass ein gewisser Prozentsatz der Tiere (je nach Haltungssystem und Tierart) die Haltungsbedingungen (und Transporte) nicht bis zum vorgesehenen Schlachttermin überlebt, ist einkalkuliert. Ob die toten Tiere tagelang im Stall bleiben oder sofort entfernt werden, hängt vom Engagement des Landwirts ab.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>Wenn du dem von dir selbst verlinkten Tierarzt Glauben schenken willst, der von 1% spricht, dann handelt es sich wohl tatsächlich nur um Einzelfälle, weswegen das also keine haltlose Unterstellung ist.</div></blockquote>
Warum verwendest du immer nur den Prozentsatz und nie die tatsächliche Anzahl der Tiere, um die es hier geht?<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>P.S. Zum Thema vegane Ernährung habe ich schon alles gesagt, was mir dazu einfällt (einfach in meinen Beiträgen nachlesen) und nachdem du ja schon selbst eingeräumt hast, dass vegane Ernährung erst durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung werden kann, weiß ich nicht, was ich dazu noch sagen soll, außer vielleicht: &quot;Ich hab's ja gleich gesagt...&quot;;)</div></blockquote>
Du könntest zB erklären, warum du die vegane Ernährung aufgrund ihres spezifischen Bedarfs an Vitamin-B12-Ergänzung kritisierst, während du offenbar kein Problem damit hast, dass (zB in Österreich) auch bei einer nicht-veganen Ernährung Jod ergänzt werden muss.]]></description>
            <dc:creator>Marian</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sat, 23 Apr 2011 22:00:13 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187647#msg-187647</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Beastly Agendas</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187647#msg-187647</link>
            <description><![CDATA[ <div id="div_6a93d0dac103c7a31083708fa172e950"
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            <dc:creator>Anonymer Benutzer</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Tue, 19 Apr 2011 17:54:42 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187640#msg-187640</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Beastly Agendas</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187640#msg-187640</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>
- abgrenzung</div></blockquote>
<br />
Trifft meines Erachtens meistens nicht zu, ich kenne keinen Veganer, der nicht auch vegetarisch lebende oder fleischessende Freunde hat.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>
- sich für etwas besseres halten</div></blockquote>
<br />
Das ist einerseits eine Unterstellung, andererseits trifft es genau so auf Subkulturen wie die Gothic-Szene zu (der Punkt Abgrenzung übrigens auch).<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>
- propaganda</div></blockquote>
<br />
Ich würde es eher Aufklärungsarbeit nennen. An die Propagandamaschinerie der Fleischindustrie kommen die Tierrechtler auch beim besten Willen nicht heran.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>
- ideologische  Ausprägungen</div></blockquote>
<br />
Ich finde es gut, dass es Menschen mit idealistischen Zielen gibt - ohne sie hätte es z.B. keine Emanzipation der Frau, kein Ende der Sklaverei und kein Ende der Apartheid gegeben.  <br />
Ideologie ist laut Wiki „die allen politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien, aber auch Konzepten immanente“ Summe der jeweiligen Zielvorstellungen. In dem findest Sinn du überall gewisse Ideologien, vom Kebabstand bis zur Großpartei. <br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>- damit verbunden ein oft übertriebenes, ungerechtfertigtes oder vollständig konstruiertes, paranoides Feindbild; die Bekämpfung dieser Feinde soll die Ideologie  rechtfertigen und erhalten; zu Feinden im Innern oder für wertlos werden regelmäßig wehrlose Minderheiten wie Juden, Oppositionelle oder Intellektuelle erklärt</div></blockquote>
<br />
Ob die Fleischindustrie als Feindbild übertrieben, ungerechtfertigt oder vollständig konstruiert ist, ist Ansichtssache. Meiner Meinung nach ist Widerstand gegen diese Maschinerie nicht übertrieben, sondern berechtigt und notwendig. Außerdem ist die Fleischindustrie keine wehrlose Minderheit, wie uns der Tierschutzprozess gerade gezeigt hat. Und der Feind der Veganer ist NICHT der Fleischesser. Also: dieser Punkt ist vollkommen unzutreffend.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>- Heilsversprechen  für die Zukunft, endgültige Erlösung von gegenwärtigen Übeln</div></blockquote>
<br />
Naja, das klingt jetzt ja wohl übertrieben, eine entgültige Erlösung von allen gegenwärtigen Übeln erwartet sich auch der überzeugteste Veganer nicht. Klar ist aber auch: für die Umwelt, die Tiere und für die Welternährungssituation wäre eine Wende hin zu pflanzlicher Ernährung zweifellos ein gewaltiger Fortschritt.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>- Abwertung des Individualismus, Glorifizierung des Kollektivs und dessen vermeintlicher Einheit und Stärke bei gleichzeitiger Verfolgung destruktiver oder passiver Personen</div></blockquote>
<br />
Abwertung des Individualismus, Glorifizierung des Kollektivs? Was hat das mit Veganern zu tun? Das ist doch bitteschön keine Religion, und vor allem auch sehr wenig organisiert. Die meisten Veganer sind unabhängige Einzelpersonen, die hin und wieder wegen einem Kochrezept etc in ein veganes Forum schauen. Die vegane Armee existiert nur in deiner Phantasie.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>mez</strong><br/>- Förderung des Denunziantentums und des Opportunismus</div></blockquote>
<br />
Tiermissbrauch anzuzeigen hat nichts mit Denunzinantentum zu tun sondern viel mehr mit Zivilcourage! Viel zu viele Menschen schauen bei viel zu vielen Dingen einfach weg.<br />
Und &quot;Opportunismus&quot; geht auch in's Leere. Eine eigene, feste Meinung zu haben ist doch das Gegenteil von Opportunismus.  Opportunistisch find ich es eher, sich über Tiermissbrauch aufzuregen, um sich dann im nächsten Supermarkt Billigfleisch zu kaufen.]]></description>
            <dc:creator>Didi_Disko</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Tue, 19 Apr 2011 10:11:59 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187638#msg-187638</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Tierschutzgesetz, Nahrungszusätze</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187638#msg-187638</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Marian</strong><br/>
<br />
Dass sich ein wesentlicher Teil der tierschutzbezogenen Seiten im Internet nur mit Einzelfällen beschäftigt, ist eine haltlose Unterstellung. Dazu passt deine Wortwahl <i>&quot;...mit vielen, gar fürchterlichen Bildern dokumentiert haben um dem geneigten Leser zu suggerieren,...&quot;</i>, die klar zeigt, dass du diese Dokumentationen über Tierquälerei als reine emotionale Effekthascherei darstellen und damit verharmlosen willst.<br />
</div></blockquote>Du nennst es verharmlosen, ich nenne es relativieren.<br />
In dem von dir selbst verlinkten Video spricht man von ca. 1% aller geschlachteten Tiere, die tatsächlich ohne Betäubung geschlachtet werden und das ist eben nicht besonders viel.<br />
Tierschutz ist ja gut und schön, aber man kann's auch übertreiben.<br />
Manche sind ja so besessen davon, dass sie dabei billigend in Kauf nehmen, <i>Menschen</i> psychischen Schaden zuzufügen, wie z.B. PETA, die ja nicht davor zurückschrecken Kindern einzureden ihre Väter sein Mörder und dass sie mal lieber auf ihre Kätzchen/Hündchen aufpassen sollten, da sie sonst Daddys nächste Opfer werden könnten.....<br />
[<a href="http://www.mediapeta.com/peta/pdf/DaddyKillsAnimals.pdf" target="_blank"  rel="nofollow">www.mediapeta.com</a>]<br />
<br />
Das mag zwar nicht auf alle Tierschutzorganisationen zutreffen, zeigt aber dennoch deutlich wie <i>sehr</i> so manche völlig übers Ziel hinausschießen und deswegen halte ich Seiten von Tierschutzorganisationen nicht unbedingt für die objektivsten Quellen.<br />
Die AMA-Seite aber übrigens auch nicht, die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.<br />
So stehen also wohl kaum alle Kühe auf einer grünen Weide (AMA-Bild) aber es liegen sicher auch nicht in jedem Stall verwesende totgetrampelte Tiere herum, wie uns die Tierschutzorganisationen weismachen wollen (ich weiß jetzt leider nicht auf welcher Tierschutz-Seite das Bild war, vllt. find' ich's noch...)<br />
<br />
Wenn du dem von dir selbst verlinkten Tierarzt Glauben schenken willst, der von 1% spricht, dann handelt es sich wohl tatsächlich nur um Einzelfälle, weswegen das also keine haltlose Unterstellung ist.<br />
<br />
P.S. Zum Thema vegane Ernährung habe ich schon alles gesagt, was mir dazu einfällt (einfach in meinen Beiträgen nachlesen) und nachdem du ja schon selbst eingeräumt hast, dass vegane Ernährung erst durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung werden kann, weiß ich nicht, was ich dazu noch sagen soll, außer vielleicht: &quot;Ich hab's ja gleich gesagt...&quot;;)]]></description>
            <dc:creator>Ich nicht</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 22:33:37 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187629#msg-187629</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Beastly Agendas</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187629#msg-187629</link>
            <description><![CDATA[ ein gewisser zusammenhang hat sich mir aber deutlich gezeigt als ich letztens den film die welle auf pro 7 gesehn hab<br />
darin wurde am anfang vom film aufgezählt durch was sich eine autokratie kennzeichnet<br />
<br />
folgende punkte fand ich zu euch vegetariern und veganern sehr passend (kurzgefasst):<br />
<br />
- abgrenzung<br />
- sich für etwas besseres halten<br />
- propaganda<br />
<br />
und ich möchte auch wikipedia zitieren<br />
<br />
&quot;Besondere Merkmale totalitärer Diktaturen&quot;<br />
<br />
- ideologische  Ausprägungen<br />
- damit verbunden ein oft übertriebenes, ungerechtfertigtes oder vollständig konstruiertes, paranoides Feindbild; die Bekämpfung dieser Feinde soll die Ideologie  rechtfertigen und erhalten; zu Feinden im Innern oder für wertlos werden regelmäßig wehrlose Minderheiten wie Juden, Oppositionelle oder Intellektuelle erklärt<br />
- Heilsversprechen  für die Zukunft, endgültige Erlösung von gegenwärtigen Übeln<br />
- Abwertung des Individualismus, Glorifizierung des Kollektivs und dessen vermeintlicher Einheit und Stärke bei gleichzeitiger Verfolgung destruktiver oder passiver Personen<br />
- Förderung des Denunziantentums und des Opportunismus<br />
<br />
Quelle: Wikipedia [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diktatur" target="_blank"  rel="nofollow">de.wikipedia.org</a>]<br />
<br />
ich möchte damit niemanden beleidigen oder zu nahe treten, aber diese 5 von 9 punkten treffen umgelegt auf das verhalten von den sehr vielen vegetariern und veganern in der öffentlichkeit zu<br />
deshalb finde ich gzieles post zwar bissl herb aber nicht unpassend<br />
<br />
bitte denkt mal nach wie ihr euch aufführt, wir wollen euch ja auch keinen lebensstil mit fleisch aufzwingen oder euch krampfhaft zeigen wie schlecht eure ernährung ist.<br />
allerdings provoziert ihr mit eurer antifleisch propaganda nun mal viele - sicherlich ganz &quot;ungewollt&quot; jaja]]></description>
            <dc:creator>mez</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:48:05 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187626#msg-187626</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Beastly Agendas</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187626#msg-187626</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>gziele</strong><br/>
Muss nur sagen das ich es ein bissi arm von der Tierrechtsbewegung finde, das sie NIEMALS denn historischen Vorreitern in Sachen Tierschutzgesetze in Europa Tribut zollt:<br />
<br />
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<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Wikipedia &quot;Animal Rights&quot;</strong><br/>
On coming to power in January 1933, the Nazi Party passed the most comprehensive set of animal protection laws in Europe. Kathleen Kete writes that it was the first known attempt by a government to break the species barrier, the traditional binary of humans and animals. Humans as a species lost their sacrosanct status, with Aryans at the top of the hierarchy, followed by wolves, eagles, and pigs, and Jews languishing with rats at the bottom. Kete writes that it was the worst possible answer to the question of what our relationship with other species ought to be.<br />
<br />
On November 24, 1933, the Tierschutzgesetz, or animal protection law, was introduced, with Adolf Hitler announcing an end to animal cruelty: &quot;Im neuen Reich darf es keine Tierquälerei mehr geben.&quot; (&quot;In the new Reich, no more animal cruelty will be allowed.&quot;) It was followed on July 3, 1934 by the Reichsjagdgesetz, prohibiting hunting; on July 1, 1935 by the Naturschutzgesetz, a comprehensive piece of environmental legislation; on November 13, 1937 by a law regulating animal transport by car; and on September 8, 1938 by a similar one dealing with animals on trains. The least painful way to shoe a horse was prescribed, as was the correct way to cook a lobster to prevent them from being boiled alive. Several senior Nazis, including Hitler, Rudolf Hess, Joseph Goebbels, and Heinrich Himmler, adopted some form of vegetarianism, though by most accounts not strictly, with Hitler allowing himself the occasional dish of meat. Himmler also mandated vegetarianism for senior SS officers, although this was due mainly to health concerns rather than for animal welfare.<br />
<br />
Shortly before the Tierschutzgesetz was introduced, vivisection was first banned, then restricted. Animal research was viewed as part of &quot;Jewish science,&quot; and &quot;internationalist&quot; medicine, indicating a mechanistic mind that saw nature as something to be dominated, rather than respected. (...)</div></blockquote>
<br />
Also, ich würd mich ja schlecht fühlen wenn ich mich ins <i>so einer</i> ideologischen Gesellschaft bewegen würde.... aber ich sag nur, <i>jedem das seine</i>. (thedevil)</div></blockquote>
<br />
Sehr plumper Diffamierungsversuch, gziele, wirklich. Ist das alles, was du noch an &quot;Argumenten&quot; zu bieten hast?<br />
<br />
<br />
<i>&quot;<b><a href="http://www.cabinetmagazine.org/issues/4/KathleenKete.php" target="_blank"  rel="nofollow">&quot;Beastly Agendas: An Interview with Kathleen Kete&quot; Cabinet, issue 4, Fall 2001</a></b><br />
...<br />
It's important to understand that research on the history of European attitudes towards animals is very new. It was not until the 1970s and 1980s that significant work on the subject began. What that work presents us with is an unexpected account of the human/animal divide in Europe, one whose  implications we should attend to. It tells us that the history of ­animal protection belongs neither to the ideological &quot;right&quot; nor to the &quot;left,&quot; and that laws made to protect animals fall sometimes within a progressive agenda, sometimes within a repressive one.<br />
<br />
...<br />
<br />
The important point is that in Nazism, we see the first twentieth-century solution to the problem of what Keith Thomas calls &quot;the dethronement of humans&quot; which European rationalism effects. If humans were not created by a supernatural being, in &quot;His&quot; image and given dominion over the earth (as Genesis claims), what is our relationship to other species of animals?<br />
<br />
The radical right in the 1930s and 1940s produced the worst possible solution to this problem. Animal liberation, on the left, is exploring some others. It is a mark of Peter Singer's importance that he has raised for us this most central philosophical issue of our time.&quot;</i><br/>]]></description>
            <dc:creator>Marian</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 17 Apr 2011 23:33:37 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187623#msg-187623</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Tierschutzgesetz, Nahrungszusätze</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187623#msg-187623</link>
            <description><![CDATA[ Muss nur sagen das ich es ein bissi arm von der Tierrechtsbewegung finde, das sie NIEMALS denn historischen Vorreitern in Sachen Tierschutzgesetze in Europa Tribut zollt:<br />
<br />
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<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Wikipedia &quot;Animal Rights&quot;</strong><br/>
On coming to power in January 1933, the Nazi Party passed the most comprehensive set of animal protection laws in Europe. Kathleen Kete writes that it was the first known attempt by a government to break the species barrier, the traditional binary of humans and animals. Humans as a species lost their sacrosanct status, with Aryans at the top of the hierarchy, followed by wolves, eagles, and pigs, and Jews languishing with rats at the bottom. Kete writes that it was the worst possible answer to the question of what our relationship with other species ought to be.<br />
<br />
On November 24, 1933, the Tierschutzgesetz, or animal protection law, was introduced, with Adolf Hitler announcing an end to animal cruelty: &quot;Im neuen Reich darf es keine Tierquälerei mehr geben.&quot; (&quot;In the new Reich, no more animal cruelty will be allowed.&quot;) It was followed on July 3, 1934 by the Reichsjagdgesetz, prohibiting hunting; on July 1, 1935 by the Naturschutzgesetz, a comprehensive piece of environmental legislation; on November 13, 1937 by a law regulating animal transport by car; and on September 8, 1938 by a similar one dealing with animals on trains. The least painful way to shoe a horse was prescribed, as was the correct way to cook a lobster to prevent them from being boiled alive. Several senior Nazis, including Hitler, Rudolf Hess, Joseph Goebbels, and Heinrich Himmler, adopted some form of vegetarianism, though by most accounts not strictly, with Hitler allowing himself the occasional dish of meat. Himmler also mandated vegetarianism for senior SS officers, although this was due mainly to health concerns rather than for animal welfare.<br />
<br />
Shortly before the Tierschutzgesetz was introduced, vivisection was first banned, then restricted. Animal research was viewed as part of &quot;Jewish science,&quot; and &quot;internationalist&quot; medicine, indicating a mechanistic mind that saw nature as something to be dominated, rather than respected. (...)</div></blockquote>
<br />
Also, ich würd mich ja schlecht fühlen wenn ich mich ins <i>so einer</i> ideologischen Gesellschaft bewegen würde.... aber ich sag nur, <i>jedem das seine</i>. (thedevil)<br/>]]></description>
            <dc:creator>gziele</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 17 Apr 2011 12:03:35 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187621#msg-187621</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Tierschutzgesetz, Nahrungszusätze</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187621#msg-187621</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Marian</strong><br/>
[<br />
Ich wollte nicht wissen, was du bzgl. der Tierhaltung in Österreich glaubst oder nicht glaubst, sondern was du konkret darüber weißt.</div></blockquote>
Ich weiß, dass es Tierschutzgesetze gibt, die offensichtlich größtenteils eingehalten werden.</div></blockquote>
Wo ist offensichtlich, dass Tierschutzgesetze größtenteils eingehalten werden?<br />
In den Medien, die sich nicht für die unzähligen - berechtigten - Anzeigen wegen Tierquälerei etc. im Nutztierbereich interessieren, die von TierschützerInnen eingebracht werden?<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
Es gibt sicher Fälle wo dies nicht der Fall ist und ich bin mir sicher, du könntest mir jetzt zig Seiten im Internet nennen, die diese Fälle mit vielen, gar fürchterlichen Bildern dokumentiert haben um dem geneigten Leser zu suggerieren, es liefe überall so ab, obwohl es sich in Wirklichkeit nur um Einzelfälle handelt.</div></blockquote>
Dass sich ein wesentlicher Teil der tierschutzbezogenen Seiten im Internet nur mit Einzelfällen beschäftigt, ist eine haltlose Unterstellung. Dazu passt deine Wortwahl <i>&quot;...mit vielen, gar fürchterlichen Bildern dokumentiert haben um dem geneigten Leser zu suggerieren,...&quot;</i>, die klar zeigt, dass du diese Dokumentationen über Tierquälerei als reine emotionale Effekthascherei darstellen und damit verharmlosen willst.<br />
<br />
<i>&quot;Solche Äußerungen sind dazu angetan, dem Schutz der Tiere den Anschein eines subjektiv-beliebigen und damit nicht wirklich ernst zu nehmenden Anliegens zu verleihen, obwohl sich die Forderungen nach einer verstärkten Berücksichtigung tierlicher Interessen auf stetig voranschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse stützen.&quot;</i> (Binder 2010*)<br />
<br />
Um auf das erwähnte Beispiel der mangelhaften Betäubung in deutschen Schlachthäusern zurückzukommen:<br />
Ca. 500.000 Schweine und ca. 200.000 Rinder gelangen pro Jahr lebend statt tot in die Brüh- bzw. Zerlegemaschinerie. <i>Nur Einzelfälle?!</i><br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
Dass bestimmte Organisationen dies Missstände aufzeigen, finde ich ja auch gar nicht mal schlecht, da dadurch die Verantwortlichen gezwungen sind, diese Missstände zu beseitigen.</div></blockquote>
Dass Missstände aufgezeigt und <i>an</i>gezeigt werden, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Verantwortlichen dazu <i>gezwungen</i> werden, diese Missstände zu beseitigen. TierschützerInnen erleben es immer wieder, dass Anzeigen (wegen Tierquälerei, Überbelegung etc.) unzureichend nachgegangen wird. Es herrscht seit Jahren ein Vollzugsdefizit im Tierschutz. <br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
Nur <i>verallgemeinern</i> sollte man halt nicht.</div></blockquote>
Nachdem uns aber die allgemeine Situation interessiert, hier zunächst eine Analyse zum Evaluierungsbedarf des österreichischen Tierschutzgesetzes:<br />
<br />
<i>&quot;<b>3. Evaluierungsbedarf</b><br />
Umfangreiche gesetzgeberische Reformen werden heute regelmäßig von Evaluierungsmaßnahmen begleitet. Als institutionalisierter Lernprozess ist die begleitende und retrospektive Gesetzesfolgenabschätzung ein politisches Steuerungsinstrument, das es dem Gesetzgeber ermöglicht, rechtspolitische Entscheidungen auf der Grundlage gesicherter, objektiv erhobener Informationen unter den Aspekten ihrer Eignung zur Zielerreichung und Effizienz zu überprüfen und erforderlichenfalls zu ergänzen bzw. zu korrigieren. Während die Entwicklung des Schweizer Tierschutzrechts in den 1980er und -90er Jahren durch kontinuierliche Evaluierungsmaßnahmen, durch das stetige Bemühen um die Verbesserung seiner Implementierung und durch problemorientierte Diskussion gekennzeichnet war, fehlen in Österreich solche Bemühungen fast zur Gänze. Gerade die Schweizer Erfahrungen aber zeigen, dass die Implementierung der Tierschutzgesetzgebung durch die Evaluierungsmaßnahmen effektuiert wurde und dass die Umsetzung des Tierschutzrechts kontinuierlich und systematisch beobachtet, erfasst und bewertet werden muss, um einen in der (Rechts-)Wirklichkeit wirksamen Tierschutz zu gewährleisten.<br />
Die Tierschutzberichte gem. § 42 Abs. 10 TSchG, die der Bundesminister für Gesundheit (BMG) jedes zweite Jahr dem Nationalrat vorzulegen hat, können nicht als Evaluierungsmaßnahmen im oben beschriebenen Sinn bezeichnet werden, da sie jeden kritischen Zugang vermissen lassen, einen beschönigenden „Leistungsbericht“ des zuständigen Ressorts darstellen und versuchen, dem Leser das Bild einer „heilen Tierschutzwelt“ zu vermitteln. Sie sind damit in keiner Weise mit dem problemorientierten Vorbild, den deutschen Tierschutzberichten, vergleichbar. Die Einseitigkeit der Darstellung zeigt sich z.B. darin, dass im Tierschutzbericht 2005/06, im Rahmen eines Abrisses der tierschutzrechtlichen Bestimmungen, ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass das Kürzen der Fibrissen bei Pferden einen verbotenen Eingriff darstellt, während die Zulässigkeit der Kennzeichnung von Pferden durch Brand ebenso unerwähnt bleibt wie die hochgradig belastenden Eingriffe an Nutztierarten wie Kälbern und Ferkeln, die ohne Schmerzausschaltung durchgeführt werden dürfen.&quot;</i> (Binder 2010*)<br />
<br />
Dass sich ein wesentlicher Teil der Betriebe im Bereich der tierschutzrechtlichen Mindestanforderungen bewegt, zeigt im Folgenden beschriebene Gesetzesänderung - gefolgt von Beispielen zur Regelung von Eingriffen an Tieren:<br />
<br />
<i>&quot;4.2._2010: Einen Schritt nach vorne und zwei zurück<br />
...<br />
4.2.1. Novellen zum Tierschutzrecht<br />
...<br />
Schließlich wurde durch die zweite Novelle des TSchG eine Ermächtigung zur Unterschreitung der Mindestanforderungen („Maße und Werte“) an die Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere eingeführt. Diese häufig als „Toleranzgrenze“ bezeichnete Regelung kann in einzelnen Bereichen dazu führen, dass das Niveau im Nutztierschutz unter den Standard der ehemaligen Ländergesetzgebung zurückfällt. Zwar setzt sie auf dem Papier voraus, dass das „Wohlbefinden der jeweils betroffenen Tiere“ durch die Unterschreitung der Mindestanforderungen nicht eingeschränkt wird, die Einhaltung der Mindestanforderungen mit einem unverhältnismäßigen Umbauaufwand verbunden wäre und die Abweichung der zuständigen Behörde gemeldet wird, doch darf bezweifelt werden, ob die Beurteilung dieser Voraussetzungen durch die Tierhalter korrekt und objektiv erfolgen kann. Der unbestimmte Begriff des „Wohlbefindens“ entzieht sich auch im Rahmen allfälliger Tierschutzkontrollen der Überprüfbarkeit, und noch weniger dürften die meisten Kontrollorgane dazu in der Lage sein, die (Un-)Verhältnismäßigkeit eines baulichen Aufwands fachkundig zu beurteilen. Die gegenständliche Regelung, die lediglich auf der Ebene der vom BMG herausgegebenen Handbücher zur Selbstevaluierung konkretisiert und damit jeder Einspruchsmöglichkeit entzogen werden soll, wurde keiner ordnungsgemäßen Anhördung durch den Tierschutzrat unterzogen und entspringt einer Perspektive, die in erster Linie die Interessen der Nutztierhalter im Auge hat, während die Interessen des Tierschutzes substantiell unberücksichtigt bleiben. Sie schafft eine erhebliche Rechtsunsicherheit, steht im Widerspruch zum Legalitätsprinzip, führt zu einer Aushebelung der – auch aus der Sicht des Gesetzgebers ausreichend lange bemessenen – Übergangsfristen und bestraft indirekt jene rechtstreuen Tierhalter, die vorhersehbare Umbauarbeiten zeitgerecht in Angriff genommen haben.<br />
Besonders deutlich wird die Verschlechterung bzw. das Stagnieren des Tierschutzniveaus dann, wenn es um die Regelung von Eingriffen an landwirtschaftlichen Nutztieren geht: So wurde das Enthornen von Ziegen durch eine Novellierung der 1. Tierhaltungsverordnung wieder zugelassen, obwohl selbst der Europarat empfiehlt, von diesem massiven Eingriff Abstand zu nehmen und wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Haltung behornter Ziegen bei entsprechenden Umwelt- und Managementbedingungen durchaus möglich ist. Nach wie vor zulässig ist auch die Kennzeichnung von Pferden durch (Heiss-)Brand, obwohl dieser Eingriff spätestens seit der durch VO (EG) Nr. 504/2008 angeordneten Chippflicht für Equiden nicht mehr als „unerlässlich“ iSd § 7 Abs. 2 Z 2 TSchG zu beurteilen ist. So ist dieser Eingriff z.B. in Dänemark seit 1.1.2010 ausnahmslos verboten.<br />
Wie unverhältnismäßig die Interessen gewichtet werden, zeigt auch folgendes Beispiel: Während das BMG einem Verbot des Enthornens unbetäubter Kälber und des Kastrierens unbetäubter Ferkel trotz verfügbarer Alternativen bislang ablehnend gegenüber steht, vertritt es die Auffassung, dass das Markierung verwilderter Hauskatzen durch das Abtrennen einer Ohrspitze (sog. ear tipping) unzulässig sei, obwohl diese Maßnahme während der Kastration in Vollnarkose durchgeführt wird und dem Schutz des Tieres vor künftigen Belastungen durch unnötiges Einfangen dient.&quot;</i> (Binder 2010*)<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Marian</strong><br/>
Was kann Tieren also im Rahmen des Vertretbaren laut deiner Definition zugemutet werden?</div></blockquote>
Siehe Antwort oben.<br />
Beim Tierschutzgesetz haben sich ja wohl Tierschützer darüber Gedanken gemacht, was sinnvoll und erreichbar ist, in Punkto Tierschutz.<br />
Und solange das eingehalten wird, isses für mich ok.</div></blockquote>
Den Einfluss der Wirtschaft auf die Gesetzgebung erachtest du für nicht erwähnenswert?<br />
<br />
Zum Einfluss des Tierschutzes auf die Gesetzgebung:<br />
<br />
<i>&quot;4.2.3. Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse<br />
Obwohl der Verordnungsgeber verpflichtet ist, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Verordnungen einfließen zu lassen, blieben einschlägige Forschungsergebnisse im Beobachtungszeitraum selbst dann unberücksichtigt, wenn die Studien durch die zuständigen Bundesministerien in Auftrag gegeben worden waren. Obwohl die Autoren der Untersuchung zur thermischen Zerstörung der Hornanlage bei Kälbern ausdrücklich empfehlen, diesen Eingriff unabhängig vom Alter der Tiere und vom Typ des verwendeten Gerätes nur nach Sedierung und wirksamer Schmerzausschaltung durchzuführen, darf der Eingriff mit bestimmten Brenngeräten bis zur 2. Lebenswoche der Tiere nach wie vor ohne Betäubung vorgenommen werden. Ein weiteres Beispiel stammt aus einem ganz anderen Bereich: Krustentiere (z.B. Hummer) dürfen ausschließlich in stark siedendem Wasser getötet werden, obwohl ihre Schmerzempfindungsfähigkeit wissenschaftlich erwiesen ist, ein mittlerweile serienmäßig hergestelltes Gerät entwickelt wurde, das die tierschutzkonforme Tötung von Krustentieren durch Strom ermöglicht (Crusta-Stun) und der Tierschutzrat eine Änderung der zitierten Verordnungsbestimmung empfohlen hat. – Dieser Umgang mit Forschungsergebnissen und technischen Entwicklungen erstaunt umso mehr als es im Vorwort zum Tierschutzbericht 2005/06 heißt, dass es „eine Selbstverständlichkeit werden [sollte], wissenschaftliche Erkenntnisse [zur Verbesserung des Tierschutzes] zu gewinnen und umzusetzen.&quot;&quot;</i> (Binder 2010*)<br />
<br />
<i>&quot;4.2.4. Tierschutzrat<br />
Was den Tierschutzrat betrifft, so wurde dieser in der Tätigkeitsperiode 2005-2009 im Widerspruch zum Wortlaut des TSchG auf seine beratende Funktion reduziert, und zwar sowohl in der inoffiziell als zu „tierschutzlastig“ bezeichneten Zusammensetzung nach der Stammfassung des TSchG als auch in der erweiterten Zusammensetzung der geltenden Fassung des § 42 Abs. 2 leg.cit. In beiden Konstellationen sollte das Gremium politisch angestrebte Entscheidungen legitimieren, während unerwünschte Empfehlungen zu Themen, die vom Tierschutzrat in Eigeninitiative aufgegriffen worden waren, weitestgehend unberücksichtigt blieben.&quot;</i> (Binder 2010*)<br />
<br />
*in: <a href="http://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v/vetrecht/Tagungsband_%C3%96TT_06052010.pdf" target="_blank"  rel="nofollow">Tierschutz: Anspruch – Verantwortung – Realität. Tagungsbericht der Plattform Österreichische TierärztInnen für Tierschutz, Wien 2010</a><br />
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Ich nicht</strong><br/>
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Marian</strong><br/>
Vegane Ernährung führt aber nicht zwangsläufig zu Mangelerscheinungen,</div></blockquote>Naja, offensichtlich ja doch (siehe Artikel), es sei denn man verhindert dies in dem man <i>zusätzlich</i> zur Nahrung noch Nahrungsergänzungsmittel einnimmt.<br />
Von einer <i>ausgewogenen</i> und damit gesunden Ernährung kann aber dann eben nicht mehr die Rede sein, denn <br />
der Unterschied zw. einer mangelhaften und einer ausgewogenen Ernährung besteht ja gerade darin, dass ersterer eben etwas fehlt was dem Körper anderweitig zugeführtt werden muss, während die zweitere eben wirklich ausgewogen ist.<br />
Dass man diesen Mangel durch die Einnahme zusätzlicher Präparate kompensieren kann, macht die vegane Ernährung per se nicht gesünder.</div></blockquote>
Aber wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist, bestimmte Lebensmittel mit Zusätzen anzureichern, dann ist es gesund bzw. <i>ausgewogen</i>?<br />
<br />
Das Speisesalzgesetz schreibt die Jodierung von Speisesalz vor.<br />
<br />
Dass Ähnliches auch mit Vitamin B12 möglich ist, zeigte die Diskussion um den Gesetzesentwurf, laut dem die Anreicherung von Mehl mit Folsäure und Vitamin B12 vorgeschrieben werden sollte: <a href="http://helpv1.orf.at/?story=5368" target="_blank"  rel="nofollow">help@orf.at-Beitrag vom 28.10.2006: Mehl mit Folsäure und Vitamin B12</a><br />
Nachdem es in Österreich aber nach wie vor kaum mit Vitamin B12 angereicherte Grundnahrungsmittel gibt, bleibt nur übrig, eigenverantwortlich eine ausreichende Vitamin-B12-Versorgung mittels Nahrungsergänzungsmitteln sicher zu stellen.]]></description>
            <dc:creator>Marian</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sun, 17 Apr 2011 03:11:08 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187620#msg-187620</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Vitamin B12</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187620#msg-187620</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>dasandere</strong><br/>
Das Tierproduktverzicht nicht gerade gesund ist und das Zentrale Nervensystem schädigt wurde hier schon ausreichend bewiesen. Was wahrscheinlich damit zusammenhängt dass die meisten Tierproduktverzichtler sich für Tierrechte einsetzen.<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Stern.de</strong><br/>
Zwei Drittel haben Mangelerscheinungen<br />
....<br />
gerade junge Menschen etwa aus der Tierrechtsbewegung seien vor allem ethisch motiviert und hätten oft nicht das nötige Hintergrundwissen. In seinen Untersuchungen von Veganern stieß Hahn relativ häufig auf bestimmte Mangelerscheinungen.</div></blockquote></div></blockquote>
Die Ablehnung sämtlicher Tierprodukte ohne Verwendung einer sicheren Vitamin-B12-Quelle kann langfristig zu Schäden am Nervensystem führen.<br />
<br />
Gesunde vegane Ernährung enthält aber eine sichere Vitamin-B12-Quelle in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder mit Vitamin B12 angereicherten Lebensmitteln, wie die Vegan Society selbst <a href="http://www.vegansociety.com/lifestyle/nutrition/b12.aspx" target="_blank"  rel="nofollow">empfiehlt</a>.<br />
Die Vegane Gesellschaft Österreich hat eine entsprechende <a href="http://www.vegan.at/warumvegan/gesundheit/vitamin_b12_praxisanleitung.html" target="_blank"  rel="nofollow">Vitamin B12 Praxisanleitung</a>erstellt.<br />
<br />
Keine/r der TeilnehmerInnen der Studie, auf die sich dieser stern-Artikel bezieht, hat Vitamin B12 supplementiert. Insofern ist diese Studie nicht repräsentativ für VeganerInnen mit einer gut geplanten veganen Ernährung.<br />
Darüber hinaus gibt der Artikel nicht an, ob es sich bei den TeilnehmerInnen vor allem um &quot;<i>hervorragend informierte Veganer</i>&quot; oder um &quot;<i>junge Menschen etwa aus der Tierrechtsbewegung, die vor allem ethisch motiviert seien und oft nicht das nötige Hintergrundwissen hätten</i>&quot; handelt.<br />
<br />
Dass viele VeganerInnen das Thema Vitamin B12 nicht ernst genug nehmen, ist leider Fakt. Damit setzen sie langfristig nicht nur ihre Gesundheit auf's Spiel, sondern schaden auch dem Ruf des Veganismus - und beides wird nicht in ihrem Sinne sein.<br />
<br />
Die grundsätzliche Ablehnung sämtlicher Tierprodukte erfolgt in erster Linie auf ethischer Basis. Wer sich - idR zum Schutze der eigenen Gewohnheiten - weigert, das aufgrund der gängigen Produktionsmethoden oft zwangsläufig entstehende Tierleid in der kommerziellen Herstellung tierlicher Produkte anzuerkennen, wird die konsequente Ablehnung tierlicher Produkte nicht nachvollziehen können.<br />
<br />
Aufgrund der grundsätzlich ethischen Ausrichtung des Veganismus reicht es im Prinzip aus, wenn VeganerInnen dem durchschnittlichen Gesundheitsstatus der übrigen gesunden Bevölkerung entsprechen.<br />
Mit einer gut geplanten (hat nichts mit Akribie zu tun) veganen Ernährung kann man diesen jedoch auch nennenswert übertreffen.  <br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>dasandere</strong><br/>
Was wahrscheinlich damit zusammenhängt dass die meisten Tierproduktverzichtler sich für Tierrechte einsetzen.</div></blockquote>
Was du damit andeuten willst, darfst du ruhig näher erklären.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>dasandere</strong><br/>
Weshalb sollte auch eine Ernährungsart gesund sein die für Schwangere und Kinder schädlich ist?</div></blockquote>
Um eine gesunde vegane Ernährung von Schwangeren und Kindern zu gewährleisten, sollten sich (werdende) vegane Eltern unbedingt intensiv mit der entsprechenden vorhandenen Literatur auseinandersetzen und Kontakt zu erfahrenen veganen Eltern suchen. Mit umfangreichem Wissen und ärztlicher Unterstützung ist auch diese Herausforderung erfolgreich zu meistern.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>dasandere</strong><br/>
Was mich zu dem Gedanken brachte ob das Umgekehrte auch ungesund ist. Ob sich Menschen gesund nur von Fleisch und Tierprodukten ernähren könne, wobei mir dazu die Eskimos einfallen, oder gar nur von Fleisch,was das Gegenteil zu den Veganern darstellen würde.</div></blockquote>
&quot;Eskimos&quot; konnten mit ihrer traditionellen, hochspezialisierten Ernährungsweise (fast ausschließlich rohes Fleisch und andere Bestandteile von arktischen Tieren) überleben.<br />
<br />
Willst du daraus schließen, dass eine Ernährung, die fast nur aus Fleisch und anderen Tierprodukten besteht, <i>grundsätzlich</i> für Menschen gesund ist?!]]></description>
            <dc:creator>Marian</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Sat, 16 Apr 2011 23:55:46 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187585#msg-187585</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Religion</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187585#msg-187585</link>
            <description><![CDATA[ Wenn ich so nachdenke stelle ich mir eine Familie vor wo das Kind in der Früh einmal eine große Portion Müsli bekommt damit es schön satt wird. Tagsüber wenn der Hunger kommt  gibt es zwischendurch haufenweise Müsliriegel, ganz gesund. Und während die Eltern auf der Couch hocken und keinen Bock haben sich mit ihm zu beschäftigen schaufeln sie sich massenweise Dörrobst statt Chips rein, der Kleine bekommt damit er nicht nervt Eimer weise Nüsse, sind doch gut fürs Gehirn. Vorm schlafen gibt es dann noch eine Tafel Schokolade, macht bekanntlich glücklich. Danach sind alle glücklich und fühlen sich als etwas Besseres weil sie vegetarisch leben. <br />
<br />
Du kannst noch soviel von einer vegetarisch/vegan lastigen Seite posten die wie du einen idealen nie erreichbaren Veganer/Vegetarier mit einen wenn es gut geht durchschnittlichen Amerikaner vergleicht, dein Weltbild wird dadurch auch nicht wahrer.]]></description>
            <dc:creator>dasandere</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 11 Apr 2011 23:37:22 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187584#msg-187584</guid>
            <title>Re: Tod am Fließband/Religion</title>
            <link>https://www.gothic.at/forum/read.php?2,186885,187584#msg-187584</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Zitat<br/></small><strong>Didi_Disko</strong><br/>
Es ist echt sinnlos mit dir zu diskutieren. </div></blockquote>
Ich habe ja weiter oben geschrieben, dass ich vegane Ernährung nicht für problematischer halte als non-vegane (oder auch non-vegetarische), allein schon deswegen weil sich ja auch viele Fleischkonsumenten durchaus unausgewogen ernähren und dennoch ein halbwegs gesundes Dasein fristen.<br />
Aber zu behaupten, vegane Ernährung wäre ausgewogen und gesund, ist offensichtlich falsch, da bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung Mangelerscheinungen nicht auftreten dürften.<br />
<br />
Und selbst dieser Artikel von der ADA, der sich ja ganz eindeutig <i>für</i> vegane/vegetarische Ernährung ausspricht, impliziert meiner Meinung nach zumindest - wenn auch äußerst schwammig - dass sie möglicherweise doch nicht so ausgewogen ist, denn warum sonst haben sie &quot;nebenbei&quot; erwähnt, dass Nahrungsergängungsmittel und mit best. Nährstoffen angereicherte Nahrungsmittel &quot;nützliche Mengen an wichtigen Nährstoffen&quot; liefern können?<br />
Und deswegen musste ich auch genau diesen Satz herauspicken.]]></description>
            <dc:creator>Ich nicht</dc:creator>
            <category>Tratsch</category>
            <pubDate>Mon, 11 Apr 2011 23:20:29 +0200</pubDate>
        </item>
    </channel>
</rss>
