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avatar 04.08.17 22:02
Piefke und gruftig angehauchter Mensch in Personalunion - kein Wunder, daß mir ständig Humorlosigkeit unterstellt wird. Aber das stimmt nicht! Mein Humor ist nur viel zu subtil und kultiviert für das brachiale Fußvolk, jawollja! Und wo kann man seinen Snobismus am besten raushängen lassen? Bei Musik, logisch.

Also - was sind Eure liebsten musikalischen Parodien? Und warum? Idealerweise dabei halbwegs foren-adäquat bleiben. Unernste Musik an sich gibt es ja nun wie Sand am Meer; Immortal und Anal Cunt sind reine Parodie-Bands, "Fight for Your Right" von den Beastie Boys war auch eine (zutiefst mißverstandene), die 5. Sinfonie von Schostakowitsch ebenso (ich empfehle dringend das Interview mit Kurt Sanderling), selbst "Die Partei hat immer recht" hat Louis Fürnberg geschrieben als er schmollend daheim saß, weil er nicht auf einen Parteitag eingeladen wurde - daß die SED das für ein Loblied gehalten und zur Hymne erklärt hat war ja nun nicht seine Schuld.

Viel gibt es imho bei Laibach, klar, Rummelsnuff, auch klar, bei And One, Sigue Sigue Sputnik und Boyd Rice bin ich mir nicht so sicher, ob sie es nicht vielleicht doch ernst meinen ...

Mein derzeitiger Liebling ist von Mark Stewart.
Er hätte ja seinen üblichen durchgeknallten Industrial-Dub-Post/Avant-wasauchimmer-Mix nehmen können, aber neeeeeeiiiiin, bei dem Thema muß es eine charmante Pop-Perle zu Mitwippen sein, der man beim besten Willen nicht böse sein kann, wenn sie einen als "corporate cocksucker" bezeichnet. ;) Sehr elegant gelöst von ihm, finde ich.
05.08.17 10:05
also für mich definitiv death in rome :)

video: [www.youtube.com]
avatar 05.08.17 20:58
Nun ja, da fällt mir natürlich mal der "Einheitsschritt" von Kontrast ein ;)
[www.youtube.com]

Ick wundre mir üba janüscht mehr ;)
avatar 05.08.17 21:04
und natürlich meinen Lieblingskünstler :D
[www.youtube.com]

Ick wundre mir üba janüscht mehr ;)
avatar 07.08.17 08:42
Zitat
mez
also für mich definitiv death in rome :)
Ahem. Um der Wahrheit die Ehre geben: Ich mußte das Original nachhören. Eklatante Bildungslücke meinerseits; ich finde ja, daß ein Grundverständnis für Mainstream-Popkultur zur Allgemeinbildung gehört. Für das was es ist ist das Lied ja gar nicht so übel, abgesehen von Frau Spears' grauenhaft hauchiger Stimme - was das "Breathe"-Sample natürlich noch viel lustiger macht. XD
07.08.17 09:33
Zitat
yttrium
Zitat
mez
also für mich definitiv death in rome :)
Ahem. Um der Wahrheit die Ehre geben: Ich mußte das Original nachhören. Eklatante Bildungslücke meinerseits; ich finde ja, daß ein Grundverständnis für Mainstream-Popkultur zur Allgemeinbildung gehört. Für das was es ist ist das Lied ja gar nicht so übel, abgesehen von Frau Spears' grauenhaft hauchiger Stimme - was das "Breathe"-Sample natürlich noch viel lustiger macht. XD

hmmm aber barbie girl kennst schon noch? :D

video: [www.youtube.com]
avatar 07.08.17 19:16
Zitat
yttrium
Für das was es ist ist das Lied ja gar nicht so übel, abgesehen von Frau Spears' grauenhaft hauchiger Stimme - was das "Breathe"-Sample natürlich noch viel lustiger macht. XD

Die Britney Schpears quietscht und piepst in dem song wenigstens etwas weniger als sonst – der song gefällt mir eigentlich auch ganz gut, aber viel besser würde mir eine Interpretation mit einer Sängerin mit tieferer, whiskeygeschwängerter Stimme gefallen.


Spontan ist mir diese reizende cover version eingefallen.... ;)



avatar 07.08.17 19:47
Ich würde mal sagen ein halb ernstes, halb ironisches cover, also sonderlich euphorisch klingt´s jedenfalls nicht...haha



avatar 08.08.17 08:19
Zitat
mez
hmmm aber barbie girl kennst schon noch? :D
XD
Okay, ich bevorzuge meine Nazi-Barbie-Songs normalerweise dann doch eher etwas lärmender, aber in diesem Fall finde ich sogar ausnahmsweise Neofolk ganz hervorragend und passend, haha.
avatar 08.08.17 08:58
Zitat
Seraphina
Ich würde mal sagen ein halb ernstes, halb ironisches cover, also sonderlich euphorisch klingt´s jedenfalls nicht...haha
Bietet sich ja an, insbesondere wenn man bedenkt, daß das Original von 1967/68 war und die Welt damals alles andere als wunderbar.
avatar 08.08.17 17:44
Auch nicht schlecht.... ;P




avatar 09.08.17 06:11
Und jetzt noch etwas Morgengymnastik! ;)


avatar 09.08.17 14:54
Zitat
uwi1976
Nun ja, da fällt mir natürlich mal der "Einheitsschritt" von Kontrast ein ;)

Und wenn es um den Bereich "existentialistisch-nihilistische Kunst-Schnösel, die zu Kraftwerk tanzen" geht hat Sprockets imho ganze Arbeit geliefert. Leider ist die Qualität meist unter aller Sau, nichtsdestoweniger gackere ich über Dieter's Dance Party wie ein krankes Huhn. ;)
avatar 10.08.17 22:51
Bevor sie karrieremäßig durchstarteten, waren DOA wirklich reichlich 'düster'. Aber wahrscheinlich war Pete Burns doch zu sehr Gender-Bender, um das langfristig durchzuziehen. Schade, er hatte für meinen Geschmack mindestens so viel schwarzes Charisma, wie z.B. Nivek Ogre. Er erlag leider den Verlockungen des vermeintlichen Glamours, denn fast alles, was nach 'Spin me round' kam, konnte sich musikalisch an dem, was davor war, nicht messen.

avatar 11.08.17 20:05
Allerdings und besonders die songs Anfang der 80er aus ihrer Postpunk- Psyrockphase finde ich sehr spannend und lässig anzuhören.
Die Anbiederung an Gefälliges, allzu Gefälliges war ja geradezu vorprogrammiert, wenn man von Stock Aitken Waterman produziert wurde. (Nicht immer, aber schon sehr oft.. ) Man erinnere sich an diese wunderbar aalglatten Rick Astley Songs à la „ich möchte meiner Schwiegermama alles recht machen, ja eigentlich und überhaupt bei niemandem anecken. Ich bin so nett und nichtssagend“... ;)
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