Zeltplatz Freitag MittagDas M´era Luna hatte sein Debut vom 12-13.8.2000 auf dem Alten Flugplatz Hildesheim. Die Location dürfte vielen noch von den "Zillo Festivals" der vergangenen Jahre bekannt sein. Ausser dem neuen Namen und einigen Verbesserungen seitens des Veranstalters Scoprio Concerts, der jetzt die Alleinregie hatte, ist alles Bewährte beim Alten geblieben:

Fahrwege waren gegenüber dem Vorjahr nun asphaltiert und wurden grossräumig als Parkplätze verwendet. Die angrenzende Wiesenfläche bis zum Hauptbereich (Bühne, Händlermeile und Imbissständen) diente als Zeltplatz. Die sanitären Anlagen waren in einem relativ akzeptablen Zustand und wurden öfters gereinigt.

Fahrwege waren gegenüber dem Vorjahr nun asphaltiert und wurden grossräumig als Parkplätze verwendet. Die angrenzende Wiesenfläche bis zum Hauptbereich (Bühne, Händlermeile und Imbissständen) diente als Zeltplatz. Die sanitären Anlagen waren in einem relativ akzeptablen Zustand und wurden öfters gereinigt.

TicketverkaufDie Tickets wurden schon bei der Einfahrt mit dem Auto verkauft, was die obligatorischen Schlangen vor den Ticketschaltern etwas in Grenzen hielt und einen disziplinierten Ablauf garantierte.

Die Zahl der vertretenen Händler war beachtlich und hatten ein vielfältiges Sortiment aufzuweisen. Für den Hunger und Durst waren Stände vieler Nationalitäten mit landespezifischen Spezialitäten vertreten. Auch Vegetariern wurde eine ausgewogene Palette an Speisen angeboten, was leider auch bei schwarzen Veranstaltungen noch keine Selbstverständlichkeit ist.

Der bewährte Drum-Cooler, ein begehbares Zelt dass dich mit verwirbeltem Wasserstaub besprüht, fand in diesen Tagen wieder grossen Zulauf, was allerdings durch die permanente Hitze zu längeren Warteschlangen führte.

Abkühlug im Drum-CoolerEin Nuvoum war das Chill-Out Zelt; etwas abgelegen vom Tummel mit reichlich bequemer Sitzgelegenheit, war allerdings ohne Kühlung ausgestattet.

Zwischen der Open-Air Main Stage und der Hangar Halle lud ein grosses, stark besuchtes, höhergelegtes Zelt auf Entspanung bei einer Tasse Kaffee mit Ausblick auf das Gelände ein.

Das im Programm angekündigte Internet Cafe sowie das Extra-Zelt für Auftritte eigener Performances der Gäste und den Infostand suchte man jedoch vergeblich.

Eine nette Kleinigkeit am Rande war der Schminkbus, der für das perfekte Styling keine Wünsche offen lies.

Autogrammzelt fanden sich über beide Tage hin viele Bands zu einer jeweils 30 Minuten Autogrammstunde ein, die allesamt von den Fans dankend angenommen wurden und gut besucht waren.  Da auch H.I.M und Project Pitchfork zu Autogrammen bereit waren, kam es zeitweise zu einer regelrechten Menschentraube und Horden kreischender pubertierender Junggrufties.

Bemerkenswert: Bis auf The Godfathers (für die Aenimia ein zweites Mal auftrat) wurde das angekündigte Line-Up zeitgenau und komplett gespielt.
Neben Fotokameras durften auch Getränke in Plastikflaschen aufs Veranstaltungsgelände mitgenommen werden. Die Sanitäterzentrale war Anlaufstelle für Wehwehchen aller Art und Fundbüro.

Für all jene, die am Abend noch Unternehmungslust verspürten, fand  Freitag bis Sonntag  Nachts in einem separatem Hangar eine "Indi Disco" statt. Die Party mit gemischtem Programm von Star Djs, kostete allerdings ausser Sonntag jeweils 5 DM.